Versuchtes Tötungsdelikt: Kriminalpolizei sucht Zeugen im Bereich Hauptbahnhof Aschaffenburg

Versuchtes Tötungsdelikt: Kriminalpolizei sucht Zeugen im Bereich Hauptbahnhof Aschaffenburg
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

ASCHAFFENBURG / INNENSTADT – Bereits seit der Nacht vom 31. Januar auf den 01. Februar ermittelt die Kriminalpolizei Aschaffenburg wegen eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil eines 37-jährigen Mannes.

Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf sowie zum Tatort dauern an. Die Beamten bitten die Bevölkerung um Hinweise.

Was bislang bekannt ist

Der 37-Jährige kehrte am 01. Februar gegen 02:00 Uhr mit einem Linienbus an seine derzeitige Unterkunft in Mespelbrunn zurück, nachdem er sich zuvor mehrere Stunden in Aschaffenburg aufgehalten hatte. Dort offenbarte er einem Mitbewohner eine schwere Rückenverletzung, die ihm nach eigenen Angaben von einem bislang unbekannten Täter mit einem Messer zugefügt worden sei.

Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert und musste notoperiert werden. Er befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr.

Aufenthaltsorte in der Nacht

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der Geschädigte ab etwa 22:00 Uhr im Bereich der Ludwigstraße zwischen Hauptbahnhof und Regionalem Omnibusbahnhof (ROB) auf. Mutmaßlich im Zusammenhang mit seiner starken Alkoholisierung kam es dort zu mindestens zwei körperlichen Auseinandersetzungen.

Gegen 23:15 Uhr geriet der Mann im Bereich zwischen ROB und Hauptbahnhofsgebäude mit einer Personengruppe in Streit. Dabei kam es zu wechselseitigen Schubsereien und Tritten, bevor sich die Beteiligten trennten.

Etwa gegen 00:30 Uhr folgte eine weitere Auseinandersetzung im Bereich des Bussteigs 14. Auch hier kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Zwei Personen entfernten sich anschließend vom Tatort.

Ob eine dieser Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der später festgestellten Stichverletzung steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zeugen dringend gesucht

Nachdem sich die Kriminalpolizei Aschaffenburg bisher aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht an die Öffentlichkeit gewandt hatte, bittet sie nun insbesondere die bislang unbekannten Beteiligten der geschilderten Auseinandersetzungen sowie weitere Zeugen, die Beobachtungen im genannten Zeitraum gemacht haben, sich zu melden.

Hinweise werden unter Tel. 06021/857-1733 entgegengenommen.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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