Für den Fasching braucht man nicht viel Platz: Beste Stimmung auf der wohl kleinsten Fastnachts-Bühne im Landkreis

Für den Fasching braucht man nicht viel Platz: Beste Stimmung auf der wohl kleinsten Fastnachts-Bühne im Landkreis

RÜTSCHENHAUSEN IM LANDKREIS SCHWEINFURT – Dass man für richtig gute Faschingsunterhaltung keine riesengroße Bühne braucht, bewiesen einmal mehr die Akteure im 160-Seelen-Ort Rütschenhausen. Bei der zünftigen närrischen Schlachtschüssel war auf der gerade einmal 6,8 Quadratmeter großen Bühne einiges geboten.

Den Anfang machte Ines Fees mit einem gekonnten orientalischen Showtanz. Dabei entführte das Geburtstagskind die Anwesenden nach Ägypten ins Land der Pharaonen. Die erste Bütt des Abends präsentierte Dominik Zeißner als schüchterner Junggeselle. Danach folgte der Frauentanz (Johanna Rasch, Lara Siegmann, Elena Wischer und Chiara Wischer), der zum lebhaften Apres-Ski einlud. Die vier Mädels waren dabei mit „Rütschi-Reisen“ in Richtung Berge unterwegs.

Special-Guest Sebastian Spahn kam mit Original-80er-Vokuhila und seinem Rodelschlitten dazu. Danach wurde es richtig musikalisch – der Damengesang war an der Reihe (Heidi Simon, Anja Bauer, Anita Krückel, Annette Manger), der mit Gitarrist Rainer Hörning sogar handgemachte Live-Musik präsentierte. Eine der Damen hatte dabei einen äußerst messerscharfen Blick auf die Bedürfnisse eines 29-Jährigen. Dazu durfte ein Gläschen Aperol nicht fehlen.

Nach der Pause kündigte der bestens aufgelegte Sitzungspräsident Martin Schlereth voller Freude das Männerballett (Florian Rasch, Daniel Amthor, Frank Herget, Maximilian Bausenwein und Wolfgang Bauer) an, die dann ihren großen Auftritt hatten. Als Rettungsschwimmer im örtlichen Löschweiher mussten sie als „Wäid-Watchers“ vollen Körpereinsatz zeigen. Als dann noch David Hasselhoff (Daniel Kaufmann) seinen allergrößten Hit sang, tobte der Saal.

Wie man sich am besten nicht beim Matratzenkauf verhält, verriet Sandra Fees in der zweiten Büttenrede des Abends. Den Schlusspunkt im kurzweiligen Rütschenhäuser Faschingsprogramm setzt traditionell das Singspiel, wobei hier das Dorfgeschehen auf die Schippe und genauestens unter die Lupe genommen wird. Die sechs Sänger (Matthias Kippes, Marco Krückel, Marcel Manger, Bernhard Steinmetz, Sebastian Spahn und Stefan Spahn) lüfteten dabei so manches Geheimnis.

Für den Kulissenbau war Thomas Mehling, für die passende Musik und einen Tusch zwischendurch Jürgen Simon verantwortlich.

Text: Dominik Zeißner
Bilder: Daniel Kaufmann

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Auf der Faschingsbühne in Rütschenhausen gab es sogar Live-Musik. Gitarrist Rainer Hörning begleitete den „Damen-Gesang“ mit seinem Instrument. Das Quartett (v.l. Heidi Simon, Anja Bauer, Annette Manger und Anita Krückel) unterhielt das Publikum mit ihren ganz eigenen Klängen.

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Der Berg ruft! Zum Apres-Ski mit flotter Musik lud der Tanz der Frauentanz (v.l. Johanna Rasch und Elena Wischer) ein.
Hinzu kam noch ein Ski-Fahrer (Sebastian Spahn), der mit einer 80er-Mähne voll auf Retro eingestellt war.

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