„Alle Achtung“: Ein Projekt zur Gewaltprävention in der 8. Jahrgangsstufe des Alexander von Humboldt-Gymnasiums

„Alle Achtung“: Ein Projekt zur Gewaltprävention in der 8. Jahrgangsstufe des Alexander von Humboldt-Gymnasiums

Nach den Faschingsferien nahm die Klasse 8c des Alexander von Humboldt-Gymnasiums zwei Tage lang am Gewaltpräventionsprojekt „Alle Achtung“ teil, das von einer Polizistin und einem Polizisten durchgeführt wurde.

Am ersten Tag beschäftigten sich die SchülerInnen mit verschiedenen Situationen rund um Gewalt und Gruppendruck. In einem Stuhlkreis äußerten sie ihre Meinungen und sprachen darüber, wie es sich anfühlt, wenn man mit seiner Meinung allein ist oder schnell wieder dazugehören möchte.

In einem weiteren Spiel mit einer „Brücke“ wurde gezeigt, dass Gewalt keine Lösung für Konflikte ist und dass man durch Reden und Absprachen besser ans Ziel kommt. Außerdem arbeiteten die Humboldt-SchülerInnen mit Bauklötzen und erlebten, wie Wettbewerb und Zeitdruck Gewalt fördern können. Mit Hilfe einer „Gewaltskala“ ordneten sie verschiedene Handlungen ein und lernten, dass nur das Opfer entscheiden kann, ob etwas als Gewalt empfunden wird.

Ein weiteres Experiment zeigte, wie unangenehm Ausgrenzung sein kann und wie stark der Wunsch der meisten Menschen ist, zu einer Gruppe zu gehören. Am zweiten Tag wiederholten sie die Inhalte und setzten sie in weiteren Spielen und Übungen um. Dabei ging es vor allem um Teamarbeit, Entscheidungen und Zivilcourage, zum Beispiel in einem nachgestellten Bus-Szenario.

An beiden Tagen konnten die SchülerInnen jederzeit Fragen stellen und erfuhren viel über den Polizeialltag und die Ausbildung. Das Gewaltprojekt war sehr interessant und hat gezeigt, wie wichtig Respekt, Zusammenhalt und ein gewaltfreier Umgang miteinander sind.

Text: Daniel Eckerdt (8c)
Fotos: Christine Lutz

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