Platz drei für die U17-Schnüdelinnen beim Sieg des FC Forstern beim ChargeOne Hallencup 2026

Platz drei für die U17-Schnüdelinnen beim Sieg des FC Forstern beim ChargeOne Hallencup 2026

BAD STAFFELSTEIN – Zweiter Titel nach 2023: Die U17-Juniorinnen des FC Forstern sind Bayerische Hallenmeisterinnen 2026! Im Finale um den ChargeOne Hallencup setzten sich die Oberbayerinnen vor 446 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 3:0 gegen den 1. FC 1911 Passau durch.

Im Spiel um Platz drei war es deutlich knapper: Im Sechsmeterschießen sicherte sich der unterfränkische Bezirksmeister 1. FC Schweinfurt 05 gegen den SC Regensburg (Oberpfalz) die Bronzemedaille. Beste Torschützin des Turniers, das in diesem Jahr im oberfränkischen Bad Staffelstein ausgespielt wurde, wurde Anna Schuster vom 1. FC 1911 Passau mit fünf Treffern.

Beide Finalisten als Gruppensieger im Halbfinale

Der Start beider Finalisten in die Bayerische Hallenmeisterschaft der U17-Juniorinnen um den ChargeOne Hallencup 2026 konnte sich sehen lassen: Die Nachwuchskickerinnen aus der Dreiflüssestadt, die als niederbayerischer Champion angereist waren und den ChargeOne Hallencup zuletzt 2024 nach Hause holen konnten, gewannen alle drei Vorrundenspiele in Gruppe A. Im ersten Duell besiegten die Passauerinnen den 1. FC Schweinfurt (3:0), im zweiten Duell gegen den mittelfränkischen Bezirksmeister SpVgg Zabo Eintracht Nürnberg folgte ein 2:0-Erfolg und im dritten Spiel sorgte Anna Schuster mit dem einzigen Treffer der Partie gegen den FC Augsburg für eine perfekte Vorrunde.

Auch die späteren Siegerinnen aus Forstern machten bereits in der Vorrunde auf sich aufmerksam: Die FCF-Juniorinnen zeigten zuerst der DJK Don Bosco Bamberg die Grenzen auf (3:1), trotzten dann dem Bayernligisten SC Regenburg ein 0:0-Unentschieden ab und feierten schließlich mit einem 1:0-Sieg über den Schwabthaler SV den Einzug ins Halbfinale.

Die Halbfinals beim ChargeOne Hallencup: Dreimal Bayernliga, einmal Landesliga!

Punktgleich hinter dem FC Forstern sicherte sich der SC Regensburg in Gruppe B den zweiten Platz im Halbfinale, in Gruppe A gewann Schweinfurt nach der Auftaktniederlage gegen Passau 2:0 gegen den Nachwuchs des FC Augsburg und 6:0 gegen die Juniorinnen der SpVgg Zabo Eintracht Nürnberg. Somit stand fest: Drei Bayernligisten und ein Landesligist stehen im Halbfinale.

Im Bayernliga-Duell zwischen Passau und Regenburg war es die spätere Torschützenkönigin Anna Schuster, die mit ihren Turniertreffern vier und fünf für einen 2:0-Sieg der Bayerischen Hallenmeisterinnen von 2024 sorgte. Im zweiten Halbfinale war Nervenstärke gefragt: Hannah Staab traf in der neunten Minute zur Führung für die Schweinfurterinnen, nur eine Minute später glich Forsterns Mila van der Ploeg aber aus – es ging ins Sechsmeterschießen. Dort behielten die FCF-Juniorinnen die Oberhand und feierten am Ende einen 5:4-Erfolg und den Einzug ins Finale.

Zweimal Braun, einmal van der Ploeg: Die Hallenmeisterinnen kommen aus Oberbayern!

Im Finale gegen den 1. FC 1911 Passau gelang den oberbayerischen Hallenchampions bereits nach vier Minuten der erste Treffer: Anna Braun sorgte für das 1:0. In der neunten Minute legte Mila van der Ploeg nach und erhöhte auf 2:0. Nach elf Zeigerumdrehungen war es dann wiederrum Anna Braun, die auf 3:0 stelle.

Forsterns Trainer Oliver Gossmann sagte: „Ich bin mega zufrieden mit der Leistung meiner Mädels. Wir wussten, dass wir es hier mit einigen Bayernligisten zu tun bekommen und rocken das hier trotzdem bis zum Ende. Wahnsinn!“

Durch den Sieg bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U17-Juniorinnen um den ChargeOne Hallencup ist der FC Forstern jetzt für die Süddeutsche Meisterschaft, die am 7. März in Ehningen (Baden-Württemberg) ausgespielt wird, qualifiziert. „Bei der Süddeutschen wollen wir Bayern würdig vertreten. Das ist eine große Hürde, die anderen Verbände haben vermutlich auch gute Teams, aber wir werden zeigen, was wir draufhaben“, sagte Gossmann weiter.

Auch Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands- Frauen- und Mädchenausschusses (VFMA) wagte bereits den Blick nach Ehningen: „Herzlichen Glückwunsch an den FC Forstern und viel Erfolg bei der Süddeutschen – wir zählen auf euch und drücken euch schon jetzt die Daumen!“ Auch zum Turnier zog Hofmann ein positives Fazit: „Wir haben heute alles gesehen, was wir uns gewünscht haben. Tolle Tore, tolle Aktionen – eben die besten Mannschaften der U17-Juniorinnen bei uns in Bayern! Mein ganz besonderer Dank gilt dem Ausrichter und allen Helping Hands, die hier heute dabei waren. Nur mit euch ist ein Tag wie heute möglich!“

Die Abschlusstabelle

FC Forstern
1. FC 1911 Passau
1. FC Schweinfurt 05
SC Regensburg
FC Augsburg
DJK Don Bosco Bamberg
SpVgg Zabo Eintracht Nürnberg
Schwabthaler SV

Foto: Kendra Altmann/BFV

U17-Junioren: SV Heimstetten ist Bayerischer Hallenmeister – Großbardorf und Würzbug am Ende

Premierentitel für den SV Heimstetten! Die U17-Junioren des SVH haben in Weiden in der Oberpfalz zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Bayerische Hallenmeisterschaft gewonnen. Und wie: Im Finale vor 360 Zuschauerinnen und Zuschauern traf Vincent Groß in letzter Sekunde und quasi mit der Schlusssirene zum 2:1-Sieg gegen die SpVgg Landshut. Zuvor hatte es nach Treffern von Marku Kleo (Heimstetten) und Bastian Wejnar (Landshut) 1:1 gestanden. Im „kleinen Finale“ sicherten sich die Lokalmatadoren vom SV Raigering im Sechsmeterschießen gegen die SpVgg Bayern Hof mit 5:4 die Bronzemedaille.

Gruppe B im Finale unter sich

Bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U17-Junioren gingen beide späteren Finalisten in Gruppe B an den Start: Heimstetten startete mit einem 2:0-Erfolg gegen die JFG Würzburg-Nord ins Turnier. Das anschließende direkte Duell der beiden späteren Finalisten endete 2:2, danach folgten Siege gegen den Titelverteidiger FC Memmingen (2:0) und die JFG Wendelsteiner Fußball (4:1). Die SpVgg Landshut setzte gleich zum Start ein echtes Ausrufezeichen und gewann mit 6:0 gegen die JFG Wendelsteiner Fußball. Nach dem 2:2 gegen Heimstetten folgte ein 0:0-Unentschieden gegen den JFG Würzburg-Nord. Im letzten Gruppenspiel besiegte auch Landshut die Vorjahressieger aus Memmingen (3:0).

In Gruppe A setzte sich der SV Raigering an die Spitze – gefolgt von der SpVgg Bayern Hof auf Platz zwei. Beide späteren Halbfinalisten trennten sich im ersten Gruppenspiel 0:0, danach gewann Raigering knapp (3:2) gegen den TSV Nördlingen, spielte 0:0 gegen den ASV Cham und bezwang den TSV Großbardorf (4:2). Die Spielvereinigung aus Hof trennte sich 1:1-Unentschieden vom ASV Cham, gewann mit 2:0 gegen Nördlingen und zog nach einem 0:0-Remis gegen Großbardorf ins Halbfinale ein.

Zweimal 2:0 in den Halbfinals

Im Halbfinale gelang den späteren Champions ein schneller Doppelschlag zur Führung: Die Heimstettener trafen in Minute drei und acht und setzten sich so gegen die SpVgg Bayern Hof durch. Und auch im zweiten Halbfinale lautete der Endstand 2:0: Luis Bauland (2.) und Berdh Gecaj (11.) schossen die SpVgg Landshut gegen den SV Raigering ins Endspiel.

Herzschlagfinale mit oberbayerischem Jubel

Im Finale trafen also wieder die SpVgg Landshut und der SV Heimstetten aufeinander – und am Ende triumphierte der Bezirksmeister aus Oberbayern! In der allerletzten Sekunde sorgte Vincent Groß mit seinem Tor zum 2:1 für die Entscheidung und großen Jubel beim Heimstettener Anhang. Durch den Triumph hat sich der SV Heimstetten nun für die Süddeutsche Hallenmeisterschaft am 8. März in Ehningen (Baden-Württemberg) qualifiziert.

„Das war heute wirklich eine Topleistung meiner Spieler – und am Ende ein glücklicher Sieg gegen eine sehr starke Landshuter Mannschaft. Unser erster Triumph bei einer Bayerischen Hallenmeisterschaft fühlt sich natürlich besonders an. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits mit der U15 und der U17 die Bezirksmeisterschaft geholt hatten, war das klare Ziel diesmal, auch das Landesfinale zu gewinnen. Dass es nun tatsächlich geklappt hat, ist einfach sensationell“, sagte Heimstetten‑Coach Selmir Sabic und ergänzte: „Bei der Süddeutschen Hallenmeisterschaft wollen wir erneut eine starke Leistung zeigen – und dann sehen wir, wie weit wir kommen.“

„Unfassbar – ein solches Herzschlagfinale habe ich noch nie erlebt! Es war der perfekte Schlusspunkt eines großartigen Turniers, das geprägt war von fantastischer Stimmung in der Halle und vielen Momenten, die allen Spielern noch lange in Erinnerung bleiben werden. Das war Werbung für den Juniorenfußball auf höchstem Niveau. Mein Glückwunsch geht natürlich an den SV Heimstetten zum übers Turnier hinweg gesehen verdienten Titel“, sagte Thomas Graml, Bezirks-Vorsitzender aus der Oberpfalz.

Die Abschlusstabelle

SV Heimstetten
SpVgg Landshut
SV Raigering
SpVgg Bayern Hof
TSV Nördlingen
JFG Wendelsteiner Fußball
ASV Cham
FC Memmingen
TSV Großbardorf
JFG Würzburg-Nord

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert