Arbeiten am Bleichwasen beginnen: Schotterparkplatz wird ab dem 9. Februar umgebaut

Arbeiten am Bleichwasen beginnen: Schotterparkplatz wird ab dem 9. Februar umgebaut

KITZINGEN – 243 PkW-Stellplätze inklusive dreier Parkplätze für Menschen mit Behinderung werden am Bleichwasen in einem stark durchgrünten Umfeld errichtet. Damit soll gemäß Beschlusslage des Stadtrates auch eine erhebliche Entlastung für die Innenstadt geschaffen werden.

Die Schilder verkünden es bereits: Die gesamte Fläche wird bis zum voraussichtlichen Abschluss der Arbeiten für den Parkverkehr gesperrt. Eine Ausgleichsfläche wird dort eingerichtet, wo im Sommer die Freiluftkonzerte am Bleichwasen stattfinden.

97 Ersatzparkplätze entstehen dort, erreichbar über eine Zu- und Abfahrt unter der Alten Mainbrücke. Mit Hilfe von mobilen Absperrschranken sind die die einzelnen Parkräume eingezeichnet.

Der Leiter des Tiefbauamtes, Jens Pauluhn, appelliert an alle Autofahrer, diese Parkzonen einzuhalten und nicht die Bereiche für Fußgänger und Radfahrer zu belegen. „Die Verkehrsüberwachung wird sich diesen Bereich immer wieder mal anschauen“, kündigt er an.

Eine Lösung für die Zeit der Konzerte hat die Stadt bereits im Auge: Der Ersatz-Sportplatz von Bayern Kitzingen am Radweg Richtung Albertshofen wird zur provisorischen Parkfläche umgebaut sobald die Bühne am Bleichwasen aufgebaut wird.

Bei den Planungen für den Neubau auf dem fast einen Hektar großen Gelände hat die Stadt Rücksicht auf die Belange der Natur genommen. Die Fahrbahnen werden zwar in Asphaltbauweise hergestellt, die Parkplatzflächen werden jedoch mit versickerungsfähigen Materialien und vorbegrünten Kunststoffgittern hergestellt.

Vorteil: Regenwasser kann versickern und den geplanten 95 neuen Bäumen über ein Mulden- und Grabensystem zugeführt werden. Die Glascontainer werden im Zuge der Maßnahme einen neuen Standort finden: Etwa hundert Meter weiter, vor dem Sportheim von Rot-Weiß Kitzingen, werden sie errichtet.

Die reinen Herstellungskosten des Parkplatzes liegen bei rund 1,6 Millionen Euro. Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt bereits 80 Prozent Förderung in Aussicht gestellt. Mit der Umsetzung ist die Firma Häußlein aus Giebelstadt beauftragt worden. Sie wird am 9. Februar loslegen. Alle abgestellten Autos und Anhänger sollten bis dahin entfernt worden sein – insbesondere die bereits abgemeldeten. „Sonst lassen wir sie abschleppen“, warnt Pauluhn.

Info:
Die Fläche, die nun zu einem attraktiven Parkplatz umgebaut wird, ist 2011 während der Kleinen Gartenschau als provisorische Parkfläche angelegt worden. Die gesamten, rund 10 000 Quadratmeter, befinden sich im Besitz der Stadt Kitzingen. Neben dem Bleichwasen entstehen in diesem Jahr weitere innenstadtnahe Parkplätze am Bahnhof (vor allem für ÖPNV gedacht) und auf dem Gelände des Staatsarchivs.

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