Zukunft statt Vergangenheit: Stadträtin Daniela Mahler positioniert sich nach der Abkehr von der AfD

Zukunft statt Vergangenheit: Stadträtin Daniela Mahler positioniert sich nach der Abkehr von der AfD

SCHWEINFURT – Auf Platz 5 der Liste der Initiative ZUKUNFT.ÖDP kandidiert Stadträtin Daniela Mahler, die bis 2024 für die AfD im Schweinfurter Stadtrat saß. Über die Beweggründe für diesen Transfer gibt es nun die umfassende Auskunft.

Ein schwieriger Schritt – die Abkehr von der AfD – Daniela Mahler ist ihn gegangen. „Ich habe der  AfD den Rücken gekehrt, weil ich viel zu spät realisieren musste, dass sich diese Partei zu einer reaktionären Bewegung entwickelt hat, in der ich mich nicht weiter assimilieren wollte“, so Daniela Mahler. Sie hat ihr Parteibuch 2024 zurückgegeben und konsequent sowohl die Partei als auch die Stadtratsfraktion verlassen.

Wechsel zur ZUKUNFT.

Ihren Wechsel zur Initiative ZUKUNFT. erklärt sie so: „Mein persönliches Anliegen war stets, die Welt etwas besser verlassen zu wollen als ich sie vorgefunden habe“, so die Stadträtin. „Deshalb unterstütze ich nun die Initiative ZUKUNFT., weil sie ehrliche, saubere, bürgernahe und enkeltaugliche Politik macht“, so Mahler.

Sie wünscht sich, dass Schweinfurt auch für nachfolgende Generationen ein lebens- und liebenswerter Ort bleibt.

Ihre Aufnahme in die Initiative ZUKUNFT.ÖDP erfolgte nach intensiver Diskussion einstimmig. „Die Entscheidung von Daniela Mahler hat Kraft und Willensstärke gekostet – genau die wird sie jetzt bei uns in nachhaltige, zukunftsorientierte Politik stecken“, so OB-Kandidatin Ulrike Schneider, die diesen Schritt ausdrücklich begrüßt.

Viele Akteure wie auch Wähler der AfD seien unzufrieden mit der derzeitigen Politik. „Ihren Unmut kann ich nachvollziehen, den Schritt hin zur AfD nicht! Wir dürfen in unserem Versuch, Menschen zurückzugewinnen, nie nachlassen“.

Aufklärungsarbeit an Schulen

Stadträtin Daniela Mahler engagiert sich mittlerweile auch in Schulen, um vor einer Partei zu warnen, die mehr ausgrenzt als einbezieht, die zwischen Schwarz und Weiß keine Farbnuancen lässt, die vermeintlich einfache Lösungen auf schwierige Fragen anbietet und am Ende doch nur polarisieren will. All das wird sie auch in einem Buch veröffentlichen.

Unser Bild zeigt links Daniela Mahler und rechts die Oberbürgermeister.Kandidatin Dr. Ulrike Schneider.

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