Fitness First Würzburg Baskets gegen BMA365 Bamberg Baskets: Das Frankenderby am Sonntag vor ausverkauftem Haus

Fitness First Würzburg Baskets gegen BMA365 Bamberg Baskets: Das Frankenderby am Sonntag vor ausverkauftem Haus
Foto Wolfgang Heyder

WÜRZBURG – Mehr als drei Tage Pause vor einem Pflichtspiel hatten die Fitness First Würzburg Baskets zuletzt an Weihnachten: Vier Tage Zeit zur Regeneration und Vorbereitung und eine restlos ausverkaufte Turnhölle sind gute Voraussetzungen vor dem zweiten Frankenderby innerhalb von zwei Wochen.

Am Sonntag sind die BMA365 Bamberg Baskets zum Auftakt der Rückrunde der easyCredit BBL in der tectake Arena zu Gast.

Das Heim-Derby wird präsentiert von der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) als „Sponsor of the Day“, Sprungball ist um 16:30 Uhr. Die Begegnung wird für Abonnenten wie gewohnt live bei Dyn übertragen und ist außerdem im kostenfreien Livestream bei Welt TV zu sehen. Kommentator ist Florian von Stackelberg.

Vor dem Heimsieg gegen Trier am 26. Dezember hatte Headcoach Sasa Filipovski zuletzt vier Tage Zeit zur Vorbereitung auf den nächsten Gegner, das Auswärtsspiel in der Basketball Champions League bei Elan Chalon am vergangenen Dienstag war das elfte Pflichtspiel innerhalb von 32 Tagen.

Auch in den kommenden beiden Wochen geht es eng getaktet weiter: Bereits am Dienstag um 19 Uhr geht es in der tectake Arena gegen Joventut Badalona mit der spanischen Basketball-Legende Ricky Rubio und dem ehemaligen Baskets-Akteur Cameron Hunt. In der darauf folgenden Woche finden zwei weitere Heimspiele innerhalb von 49 Stunden statt: Am 11. Februar (Mittwoch, 19 Uhr) gegen Unicaja Malaga und am 13. Februar (Freitag, 20 Uhr) gegen die MLP Academics Heidelberg.

Das Hinspiel in Bamberg vor zwei Wochen war eine der Partien, in denen bei den Filipovski-Schützlingen fehlende mentale und körperliche Frische in der Schlussphase eine Rolle gespielt haben dürfte – Bamberg gewann das letzte Viertel mit 30:19, traf die entscheidenden Würfe in der Crunchtime und holte sich in der Brose Arena einen 92:86-Heimsieg.

Ibi Watson und Cobe Williams waren dabei die entscheidenden Akteure der Oberfranken, sie erzielten zusammen 48 Punkte und trafen zehn Dreier. Die beiden US-Amerikaner sind auch saisonübergreifend mit 16,9 (Watson) und 15,1 Zählern pro Partie (Williams) die Bamberger Topscorer. Ihr Landsmann Demarcus Demonia punktet im Schnitt ebenfalls zweistellig (13,5 Zähler/5,7 Rebounds), Ejiofor Onu ist der beste Shotblocker der Liga (2,2 Blocks).

Bamberg stellt zur Hauptrunden-Halbzeit mit 88,5 Punkten pro Partie den zweitbesten Angriff der BBL und liegt bei der Freiwurfquote mit 81,1 Prozent ligaweit an der Spitze, knapp vor den Fitness First Würzburg Baskets (78,8 Prozent). Notiz am Rande: Bambergs Headcoach Anton Gavel hat als einziger Trainer der Liga in allen 17 Liga-Partien und auch in den 3 Pokalspielen beim Sprungball dieselbe Startformation aufs Parkett geschickt.

Die Oberfranken haben zum zweiten Mal in Folge das TOP FOUR im BBL Pokal erreicht und liegen in der easyCredit BBL nach der Hinrunde mit 9 Siegen und 8 Niederlagen auf Rang 9. Zuletzt gelang am Mittwoch im Nachholspiel des 2. Spieltags ein 96:86-Heimsieg in der Brose Arena gegen Rasta Vechta.

Seit 2011 gab es 32 Frankenderbys zwischen Würzburg und Bamberg in Liga und Pokal, der ehemalige Serienmeister aus Oberfranken liegt mit 24 Siegen deutlich vorne. Vier der letzten sechs Derby gingen allerdings an die Würzburg Baskets, darunter der höchste BBL-Sieg der Klubgeschichte: Stolze 39 Punkte Vorsprung beim 104:65 vor fast genau zwei Jahren in der Turnhölle. Beide Teams treffen in der tectake Arena zum 18. Mal aufeinander, bisher gab es vier Würzburger Heimsiege.

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