SCHWEINFURT – Auch ein Sieg hätte die Mighty Dogs am Sonntagabend nicht weiter gebracht, weil Königsbrunn parallel knapp in Neu-Ulm gewann und Platz eins verteidigte. Als Hauptrunden-Vizemeister gehen die Schweinfurter dennoch mit gemischen Gefühlen in das freie Wochenende vor den dann startenden Play-Offs.
Denn nach dem ersten Wochenende ohne Punkte und mit gleich 13 Gegentoren in beiden Spielen ist „The Trend“ nicht „The Friend“ der ERV-Crew.
Trotz des Fehlens von Petr Pohl und Kevin Heckenberger sowie des gesperrten Zugangs Stefan Helmle hatten die Mighty Dogs 20 Feldspieler an Bord, was an zahlreicher Verstärkung des Kaders aus dem Selber Nachwuchs lag.
Eigentlich ging´s ja gut los, durch Gastspieler Samuel Lassan und Dzerods Alksnis führten die Unterfranken schnell mit 2:0. Dann drehten die Gäste aus Peißenberg das Match. Konstantin Melnikow glich zwar nochmal aus. Doch danach sahen die wieder über 1000 Zuschauer drei Tore der Miners und das 4:6 der Schweinfurter in Überzahl erst vier Sekunden vor dem Ende.
Mit Miesbach, Peißenberg, Waldkraiburg und Neu-Ulm ermitteln kommendes Wochenende vier Teams die letzten beiden Play-Off-Teilnehmer. Die drei Erstgenannten kommen als Schweinfurter Gegner in Frage, wenn es am Freitag, den 6. Februar, 20 Uhr, im Icedome ins Viertelfinale geht, das im Modus „Best of Seven“ gespielt wird.
Eishockey, Bayernliga: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – Peißenberg Miners: 4:6 ((2:1, 1:3, 1:2)
Tore für Schweinfurt: 1:0 (02:22) Samuel Lassan (Moritz Schlick, Dzerods Alksnis), 2:0 (11:19) Alksnis (Kristers Donins, Arturs Homjakovs), 3:3 (32:45) Konstantin Melnikow (Tomas Cermak, Josef Dana), 4:6 (59:56) Donins (Homjakovs, Alknis – 5:4)
Strafminuten: Schweinfurt 6, Peißenberg 4
Zuschauer: 1192
Kader Schweinfurt (in Klammern die Rückennummer):
Tor: Pöhlmann Leon (#40); Roßberg Benedict (#42).
Verteidigung: Kleider Lucas (#2); Freibert Collin (#5); Diel Alexander (#9); Donins Kristers (#19); Alksnis Dzerods (#28); Krumpe Lukas (#69); Salzhuber Korbinian (#88).
Sturm: Schlick Moritz (#11); Homjakovs Arturs (#21); Asmus Alexander (#24); Akers Jamie (#33); Cermak Tomas (#41); Bares Pavel (#46); Lassan Samuel (#66); Dana Josef (#70); Keck Samuel (#77); Melchior Nils (#84); Melnikow Konstantin (#85); Pinsack Georg (#91); Adam Kevin (#98).

