Halbzeit beim SC Maroldsweisach: „Es macht richtig Bock, gegen die vielen geilen Kicker der Liga zu spielen!“

Halbzeit beim SC Maroldsweisach: „Es macht richtig Bock, gegen die vielen geilen Kicker der Liga zu spielen!“

MAROLDSWEISACH – Hinter dem SC Maroldsweisach, genauer der SG mit Altenstein, liegt ein erfolgreiches Jahr 2025. Nach dem souveränen Aufstieg in die Kreisklasse belegt das Team dort zur Winterpause Platz neun.

Es war aber sogar noch mehr drin als die 27 Punkte nach 17 der 30 Saisonpartien. Die Derbys in Huprechtshausen und Ermershausen mit zusammen elf Gegentreffern hätte die Mannschaft um die beiden Top-Torjäger Jonas Steinrichter (18 Buden) und Maximilian Freß (12) so nicht verlieren dürfen.

Das weiß auch Samuel Schäff, Torwart und Sportvorstand, der sich dem großen Halbzeit-Interview mit www.mainfranken.news stellte.

10 Punkte sind perfekt, deren 0 der Oberflop. Wie bewertet Ihr Eure erste Saisonhälfte – und warum?
Samuel Schäff: 7 würde ich sagen. Wir wussten, dass wir in der Klasse mithalten können und haben das auch in vielen Spielen gezeigt. Wir zahlen noch etwas Lehrgeld und haben vor allem gegen die Kellerkinder Probleme gehabt.

Welches war das bisher beste Spiel und welches das schlechteste? Und jeweils: Warum?
Samuel Schäff: Das beste Spiel war wohl das 3:0 im Kerwaspiel gegen Hofheim. Da haben wir gegen eine Topmannschaft gezeigt, was in uns steckt und dass wir jeden in der Liga bezwingen können.

Was hat Euch bisher in der Liga am meisten überrascht?
Samuel Schäff: Nicht wirklich viel. Wir wussten um unsere Stärken und kannten auch die anderen Teams durch Testspiele oder durchs Zuschauen. Auffällig ist, dass mehr Teams im Sportheim bleiben als in der A-Klasse, wobei das nicht auf alle zutrifft, leider.

Wer ist für Dich der Spieler der Hinrunde: Bei Euch und in der Liga?
Samuel Schäff: Bei uns ist das schwer zu bewerten. Es haben sich alle richtig gut an die Liga angepasst. Überrascht kann man von Jonas Steinrichter sein, bei dem man sich nicht sicher sein konnte, ob er sein Spiel genau so in die Kreisklasse bringt. Aber: er hat’s bockstark gemacht und sich perfekt akklimatisiert. Einen klaren besten Spieler der Liga gibt es nicht. In der Kreisklasse tümmeln sich viele geile Kicker und es macht richtig Bock, gegen die zu kicken.

Nach dem letzten Spieltag 2026 steht Ihr auf welchem Platz und erreicht den genau dann, wenn was passiert?
Samuel Schäff: Dann stehen wir auf einem Platz im engen Tabellenmittelfeld. Die Liga ist ab Platz 5 sehr eng und die Top 4 haben sich bereits etwas abgesetzt. Wir wollen eine gute Restrunde spielen und bestmöglich die Saison beenden.

Was war für Dich DER außergewöhnlichste Moment der ersten Halbserie?
Samuel Schäff: Das war, denke ich, als wir in Sand am 3. Spieltag gewonnen haben. Wir hatten kaum Aktien in dem Spiel, aber haben alles reingeworfen und das Ding nach früher Führung über die Bühne gebracht. Danach waren alle etwas baff, dass wir auch solche Spiele gewinnen können – und das stimmte uns für den Rest der Runde mehr als positiv.

Bei welchem Auswärtsspiel hat´s Euch am besten gefallen und bei welchem Heimspiel waren die Gegner besonders gesellig?
Samuel Schäff: Am besten bewirtet und verpflegt wurden wir an der Kerwa in Ermershäuser Kerwa, was vielleicht auch an der vorangegangenen Nachbarschafthilfe lag. Da mussten einige Autos stehen gelassen werden.
Am geselligsten waren die Jungs von der SG Gädheim/Untereuerheim. Nach einem fairen Spiel, in dem wir Hälfte 1 dominierten und in Hälfte 2 auseinander fielen, saßen wir noch lange im Sportheim und haben einen herrlichen Abend mit den Jungs verbracht. Die mussten sogar noch Fahrer aus Gädheim aktivieren. Das war genial und wir freuen uns auf´s Rückspiel.

Wird sich den Winter über im Kader etwas verändern?
Samuel Schäff: Nein, keine Änderungen. Ein paar Verletzte kehren zurück.

Wird derTrainer über den nächsten Sommer hinaus weiter machen?
Samuel Schäff: Wir haben mit Marco Prediger um eine weitere Saison verlängert.

Wie schaut das Testspiel-Programm aus, gegen wen geht es um Punkte wieder los?
Samuel Schäff: Wir werden gegen Aidhausen, Unterpreppach und Sulzdorf testen. Am 22.2 steigen wir in Lußberg wieder ein.

Thema Nationalmannschaft: Sind Nagelsmanns Jungs auf dem Weg, um 2026 Weltmeister zu werden?
Samuel Schäff: Wir werden Weltmeister. Wer was anderes sagt, hat den Fußball nie geliebt. Kai Havertz schießt uns im Finale zum 1:0 Sieg.

Sollte man per Gesetz beschließen, beim FC Bayern München die Punkte zu halbieren, damit die Bundesliga wenigstens ein bisschen spannend wird?
Samuel Schäff: Da mich die Bundesliga nicht interessiert, solange der ruhmreiche 1.FC Nürnberg dort nicht seine Schlachten austrägt, ist mir das gleich.

Was muss man beim 1. FC Schweinfurt 05 machen, damit sich die Schnüdel mal etablieren können im Profifußball?
Samuel Schäff: Auf das bewährte Konzept und Gerüst setzen. Nächste Saison die Truppe zusammenhalten, den Wiederaufstieg schaffen und dann sieht es schon besser aus, denke ich.

Tee oder Kaffee, Berge oder Meer, Fisch oder Fleisch, Putin oder Trump, Eishockey oder Handball, Hardrock oder Elektropop, Zopf oder Glatze, Online oder Druck, Pornos oder Kirche, Smartphone oder Wählscheibe, AfD oder Linke, Zigeunerschnitzel oder Paprikaschnitzel, Christkind oder Osterhase – sucht oder zum Thema Gegensätze einen heraus und kommentiert ihn aus Eurer Sicht – damit sich hier nicht alles nur um Fußball dreht… 😉
Samuel Schäff: Glatze vs Zopf – Zopf, da bleibt mir bei meinem Trainer keine andere Wahl.

Wir danken für das Gespräch und wünschen für 2026 alles Gute!

Unterhalb des Films folgen noch viele Fotos:

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