SCHWEINFURT – Demenzerkrankungen nehmen ab einem Alter von 60 Jahren deutlich zu. Doch woran lassen sich erste Anzeichen erkennen? Wie kann einer Demenz im Anfangsstadium vorgebeugt werden?
Und wie erleben Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ganz alltägliche Situationen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte am 21. und 22. Januar 2026 von jeweils 14 bis 18 Uhr beim „Informationstag Demenz“ im Foyer des Krankenhauses St. Josef in Schweinfurt.
Mehrere Stationen eines sogenannten Demenzsimulators laden dazu ein, einmal am eigenen Körper zu erfahren, wie sich ein Leben mit Demenz anfühlen kann. Eingeladen sind Besucher des Krankenhauses, Angehörige von Betroffenen sowie alle Interessierten. Ergänzend zu dem kleinen Test-Parcours gibt es kostenfreies Informationsmaterial, einfache Übungen zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit und praktische Tipps rund um Betreuung und Pflege.
Sensibilisierung am Demenzsimulator
„Der Umgang mit demenziell erkrankten Menschen ist oft eine große Herausforderung“, erklärt Regina Breitenbach, Krankenschwester und Demenzbeauftragte des Krankenhauses St. Josef. „Das Umfeld muss viel Geduld aufbringen. Ein selbst erlebtes Verständnis – wie es der Aktionsstand ermöglicht – kann helfen, sich besser in Betroffene hineinzuversetzen und dadurch auch mit der eigenen Belastung anders umzugehen.“
Die Organisatorin schult und sensibilisiert Mitarbeitende im Krankenhaus regelmäßig im Umgang mit Demenzerkrankungen. Darüber hinaus koordiniert sie die ehrenamtlichen Demenzbegleiter, die Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einschränkungen während ihres Krankenhausaufenthaltes unterstützen.
Auf dem Bild: Regina Breitenbach, Demenzbeauftragte des Krankenhauses St. Josef, hat den öffentlichen „Informationstag Demenz“ ins Leben gerufen, um Menschen aller Altersgruppen für das Thema Demenz zu sensibilisieren.

