GOCHSHEIM – Der Anlieferverkehr an der Gochsheimer Grünschnittdeponie, die ausschließlich von Bürgerinnen und Bürgern aus Gochsheim und Weyer genutzt werden darf, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.
Dadurch kam es auf der angrenzenden Staatsstraße immer wieder zu Rückstau, der teilweise bis in die Autobahnauffahrt hineinreichte. Um diese Situation zu verbessern und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, wurde hausintern ein neues Verkehrskonzept erarbeitet, das ab dem Frühjahr umgesetzt werden soll.
Die Zufahrt auf das Gelände erfolgt künftig über die alte Einfahrt der ehemaligen Erd- und Bauschuttdeponie. Auf dem Deponiegelände ist ein Einbahnstraßensystem vorgesehen. Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger: Die Einfahrt erfolgt über das rechte Tor. Anschließend wird im Kreis über das Gelände gefahren, immer in Fahrtrichtung linksherum. Dadurch gibt es keinen Gegenverkehr und die Fahrzeuge können zügig und sicher wieder ausfahren. Die Ausfahrt ist über das linke Tor geplant.
Für eine klare und sichere Verkehrsführung wird eine detaillierte Verkehrssicherung vorbereitet. Zusätzlich werden in der Böschung hochstämmige Hainbuchen gepflanzt, die als optische Leitlinie dienen und den Verkehrsfluss auf natürliche Weise unterstützen. Die Reisigfläche und die frühere Abladefläche für Bauschutt wurden bereits mit einer 25 cm starken Schottertragschicht neu befestigt, um eine stabile und dauerhaft befahrbare Oberfläche zu schaffen.
Der Gemeinderat wird in den kommenden Sitzungen über die finale Verkehrssicherung entscheiden. Die Planung der Maßnahme erfolgte hausintern durch Norbert Müller.
Auf dem Bild von links: Rüdiger Roth, Bernd Nägele, Erster Bürgermeister Manuel Kneuer, Carina Hümmer, Norbert Müller und Bauhofleiter Nihat Karatay
Foto: Hanna Schneyer

