WÜRZBURG – Am Mittwochabend (14. Januar) gegen 18:00 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Würzburg Kenntnis über eine zuvor begangene Körperverletzung zum Nachteil eines 17-jährigen deutschen Staatsangehörigen.
Auf den Videoaufzeichnungen der im Bahnhof Würzburg befindlichen Kameras war zu erkennen, dass ein zunächst unbekannter Täter den Jugendlichen schlug und ihm einen Kopfstoß versetzte. Im Anschluss flüchtete der Tatverdächtige in das Stadtgebiet.
Die eintreffenden Bundespolizisten trafen den Geschädigten vor Ort an. Dieser erlitt durch die Schläge und Kopfstöße eine blutende Nase und stürzte zu Boden. Während der medizinischen Erstversorgung und Anzeigenaufnahme auf der Dienststelle der Bundespolizei, verschlechterte sich der Zustand des Jugendlichen, daher verbrachte ihn ein alarmierter Rettungswagen in ein Hospital.
Gegen 21:30 Uhr befand sich eine Streife der Bundespolizeiinspektion Würzburg im Bahnhof Würzburg und erkannte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen den Tatverdächtigen und nahm diesen vorläufig fest. Es handelt sich um einen 22-jährigen Afghanen. Diesen verbrachten die Beamten zur Dienststelle, um die erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen durchführen zu können. Anschließend verließ der Mann die Wache der Bundespolizei.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt gegen afghanischen Tatverdächtigen und leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der Körperverletzung ein.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von 15 Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.

