MÜNCHEN / MAINFRANKEN – Die Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026 ist gestartet. Der Bayerische Landtag, das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration sowie der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung loben den Preis auch 2026 wieder gemeinsam aus.
Darauf weist die Schweinfurter Landtagsabgeordnete Martina Gießübel hin.
Bis 5. Februar 2026 können sich Vereine, Institutionen, Initiativen sowie Einzelpersonen bewerben, die sich nicht kommerziell dafür einsetzen, dass zugewanderte Menschen in Bayern Deutsch lernen und im Alltag anwenden. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 4. Mai 2026 im Bayerischen Landtag statt.
Sprache ist weit mehr als nur Worte: Sie öffnet Türen, schafft Vertrauen und ermöglicht echte Begegnung – in der Nachbarschaft, im Beruf, in Schule und Ausbildung. Wer die Sprache versteht und spricht, kann sich beteiligen, Missverständnisse vermeiden und Schritt für Schritt ankommen.
„Integration gelingt nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo Menschen einander begegnen – und dafür braucht es Sprache. Gerade das ehrenamtliche Engagement macht hier den entscheidenden Unterschied: Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen, die Zeit schenken, zuhören, erklären und Mut machen. Dieses freiwillige Miteinander stiftet Gemeinschaft, baut Vorurteile ab und schafft Heimat im besten Sinne. Genau diese Menschen und Projekte wollen wir mit dem Integrationspreis 2026 sichtbar würdigen.“
betont Gießübel.
Die Ausschreibung richtet sich daher besonders an Ehrenamtliche sowie an zivilgesellschaftlich getragene Projekte, die innovativ und nicht kommerziell das Erlernen und den Gebrauch der deutschen Sprache fördern – und damit das Ankommen im gesellschaftlichen Alltag erleichtern.
Der Bayerische Integrationspreis 2026 ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in der Regel auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt und ist zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich Integration einzusetzen. Über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Integrationsrates.

