Mighty Dogs ziehen trotz knapper Niederlage in die Playoffs ein – GROSSER BERICHT, VIELE FOTOS, BEWEGTE SZENEN!

Mighty Dogs ziehen trotz knapper Niederlage in die Playoffs ein – GROSSER BERICHT, VIELE FOTOS, BEWEGTE SZENEN!

SCHWEINFURT – Am Sonntagabend kam es zum erwarteten Showdown der beiden Topmannschaften der aktuellen Eishockey-Bayernliga-Saison – und das vor einer Kulisse von über 1.700 Zuschauern im Icedome.

Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Partie, lieferten sich jedoch über die vollen 60 Minuten ein packendes Spiel für die anwesenden Fans.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, die nach dem wichtigen Auswärtssieg in Landsberg unbedingt nachlegen und auch das Heimspiel für sich entscheiden wollten. Bereits in der dritten Spielminute stand Kristers Donins nach einem Pass von Josef Dana zentral vor dem Gehäuse des EHC Königsbrunn frei, verfehlte jedoch nur knapp die frühe Führung. Kurz darauf folgte die erste von insgesamt nur vier Strafen im gesamten Spiel – sie traf Moritz Weißenhorn vom EHC. Das anschließende Powerplay der Hausherren blieb trotz mehrfacher guter Chancen ohne Erfolg. Benjamin Beck im Gehäuse der Pinguine erwischte einen überragenden Tag und hielt seine Mannschaft immer wieder im Spiel.

Nach acht Spielminuten gingen die Gäste mit Unterstützung der Mighty Dogs in Führung. Diese schafften es in der Situation nicht, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu klären. Niklas Länger erhielt den Puck an der blauen Linie, zog ab, und Clay Ellerbrock lenkte die Scheibe an Leon Pöhlmann vorbei zur 0:1-Führung. Es blieb der einzige Treffer im ersten Spielabschnitt.

Im zweiten Drittel sollte sich das ändern. Rund zehn Minuten mussten die Fans der Mighty Dogs warten, ehe sie erstmals jubeln durften. Tomas Cermak gewann das Bully im Angriffsdrittel und spielte die Scheibe zu Alex Diel, der den an der blauen Linie wartenden Renarts Alksnis sah. Dieser zog per One-Timer ab, und der Puck fand den Weg an Benjamin Beck vorbei in die Maschen. Es war nun die beste Phase der Dogs, und nur 90 Sekunden nach dem 1:1 brachte Georg Pinsack den Icedome erneut zum Kochen. Pavel Bares setzte sich im Zweikampf hinter dem Tor des EHC durch, und mithilfe des Torgestänges kam Georg Pinsack an die freiliegende Scheibe, umkurvte das Tor und schob den Puck im zweiten Versuch zum 2:1 ins Tor.

Das Spiel gestaltete sich nun offener, beide Teams erspielten sich weitere Chancen. Unter anderem Stefan Rodrigues, der sechseinhalb Minuten vor der zweiten Pause in guter Position an Leon Pöhlmann scheiterte. Zwei Minuten vor der Pause vergaben auch die Mighty Dogs eine große Möglichkeit, als Benjamin Beck einen Konter über Tomas Cermak und Arturs Homjakovs im letzten Moment entscheidend störte. So ging es mit einer 2:1-Führung für die Hausherren in die Pause – jedoch mit der bitteren Erkenntnis, das Spiel ohne Kapitän Kevin Heckenberger zu Ende bringen zu müssen. Eine Unterkörperverletzung zwang ihn zum vorzeitigen Duschen. Über Schwere und Dauer der Verletzung kann aktuell noch keine Aussage getroffen werden; am Montagmorgen unterzog er sich einer medizinischen Untersuchung im Leopoldina-Krankenhaus.

Die erste nennenswerte Aktion im Schlussabschnitt gehörte den Gästen. Fünf Minuten waren gespielt, als Nils Melchior auf dem Weg in Richtung Königsbrunner Gehäuse ausrutschte und damit ungewollt den Angriff zum 2:2-Ausgleich einleitete. Lion Lange kam über rechts, brachte die Scheibe aufs Tor von Leon Pöhlmann, und diese fand – auch begünstigt durch Marco Sternheimer, der Pöhlmanns Fangversuch behinderte – den direkten Weg ins Tor.

Sieben Minuten später war es erneut der Gast, der jubeln durfte. Dominic Erdt wurde über links ohne Gegenwehr ziehen gelassen, lief auf Leon Pöhlmann zu und setzte den Puck gezielt zur 2:3-Führung für den EHC Königsbrunn ins Netz. Das Trainerteam der Mighty Dogs nahm kurz vor Spielende eine Auszeit, stellte die Mannschaft noch einmal ein und nahm zusätzlich Leon Pöhlmann zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nicht mehr reichen. Der amtierende Vizemeister EHC Königsbrunn gewann am Ende etwas glücklich mit 3:2 und feierte als erstes Team den Einzug in die Playoffs 2026.

Zwar hingen nach dem starken Kampf zunächst die Köpfe bei den Mighty Dogs, doch nur 30 Minuten nach Spielende konnte man sich dennoch über das Erreichte freuen: Auch die Mighty Dogs zogen sicher in die Playoffs 2026 ein, da Waldkraiburg sein Auswärtsspiel beim ESV Burgau mit 1:2 verlor. Die Löwen rutschten damit auf Rang acht ab, während der EV Dingolfing sein Auswärtsspiel beim EC Pfaffenhofen deutlich mit 11:4 gewann. Die Isar Rats kletterten zwar auf Rang sieben, haben jedoch bei noch vier ausstehenden Spieltagen bereits 13 Punkte Rückstand auf die Mighty Dogs. Damit liegt das Team uneinholbar auf Rang zwei der Tabelle und kann von den Isar Rats nicht mehr eingeholt werden.

Somit ist das erste große Ziel der Saison erreicht: die sichere Teilnahme an den Playoffs und der damit verbundene Klassenerhalt. In den kommenden vier Spielen möchte man sich nun noch das Heimrecht sichern und dafür unter den ersten vier bleiben. Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr im Icedome, wenn der viertplatzierte EHC Klostersee zu Gast ist. Auch dann freuen sich die Mighty Dogs wieder auf eine großartige Kulisse und die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Tickets können bereits im Ticket-Shop online erworben werden.

Statistik:

Tore:
Per Zeit Spielstand GS Team Torschütze Assistent Assistent 2
1 07:24 0:1 EQ KÖN ELLERBROCK C. (17) LÄNGER N. (65) RIEDL M. (18)
2 30:43 1:1 EQ ERVS ALKSNIS R. (28) CERMAK T. (41) DIEL A. (9)
2 32:11 2:1 EQ ERVS PINSACK G. (91) BARES P. (46) SCHLICK M. (11)
3 45:04 2:2 EQ KÖN STANGE L. (14)
3 52:22 2:3 GWG EQ KÖN ERDT D. (29) WEISSENHORN M. (15) KENT T. (16)

Strafen: Schweinfurt 2 Minuten / Königsbrunn 6 Minuten

Zuschauer: 1723 im Icedome / 226 SpradeTV

Highlights & Pressekonferenz: https://www.sprade.tv/de/game/11959/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ehc-koenigsbrunn

Unter den zwei Videos folgen noch ganz viele Fotos von der Partie:

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert