STAMMHEIM – Nach zwei Mal dem Erreichen von Relegationsspielen zur Bezirksliga in den letzten drei Jahren ist Platz zwei für den SV Stammheim auch diese Saison noch in greifbarer Distanz. In 12 Restpartien gilt es bei einem Spiel Rückstand sieben Punkte auf Zeuzleben/Stettbach aufzuholen.
Allerdings muss der aktuell Tabellensiebte vier weitere Teams aufholen. Das könnte alles ganz anders aussehen, hätten die Stammheimer nicht von Mitte September bis Mitte Oktober fünf Mal in Folge verloren.
Die Halbzeit-Fragen von www.mainfranken.news beantwortete Trainer Christian Pohli daher mit ein wenig gemischten Gefühlen.
10 Punkte sind perfekt, deren 0 der Oberflop. Wie bewertet Ihr Eure erste Saisonhälfte – und warum?
Christian Pohli: Ich würde uns 5-6 Punkte geben. Wir sind gut in die Saison gestartet mit 15 Punkten aus den ersten 7 Spielen, auch wenn hier die ein oder anderen schwankenden Leistungen dabei waren. Was dann danach folgte, war dann natürlich nicht das Gelbe vom Ei, mit 5 deutlichen Niederlagen am Stück! Am Ende der Vorrunde haben wir dann wieder die Kurve bekommen und das abgerufen, was in der Mannschaft steckt.
Welches war das bisher beste Spiel und welches das schlechteste? Und jeweils: Warum?
Christian Pohli: Als eines der besten Spiele würde ich das 3:0 gegen Grafenrheinfeld erwähnen. Hier haben wir von Anfang an eine konzentrierte Leistung gezeigt, wenige Torchancen zugelassen und bis zum Ende eine reife Leistung abgerufen.
Das schlechteste Spiel war für mich die deutliche 1:5 Niederlage gegen Volkach. Absolut verdient in der Höhe! Mehr muss man nicht sagen…
Was hat Euch bisher in der Liga am meisten überrascht?
Christian Pohli: Ganz klar Schleerieth! Ich denke, damit hat keiner vor der Saison gerechnet.
Wer ist für Dich der Spieler der Hinrunde: Bei Euch und in der Liga?
Christian Pohli: Es hat jede Mannsachaft so ihre Ausnahmespieler, wo heraus stechen, jedoch hier einen hervorzuheben fällt schwer, da jeder gewisse Qualitäten mitbringt.
Nach dem letzten Spieltag 2026 steht Ihr auf welchem Platz und erreicht den genau dann, wenn was passiert?
Christian Pohli: Wenn wir als Mannschaft es schaffen, eine Konstanz rein zu bekommen, dann traue ich meiner Mannschaft wieder einen guten Platz unter die ersten Sechs zu.
Falls dass nicht passiert, stehen wir genau da ,wo wir jetzt stehen oder schlechter.
Was war für Dich DER außergewöhnlichste Moment der ersten Halbserie?
Christian Pohli: Da muss ich passen…
Bei welchem Auswärtsspiel hat´s Euch am besten gefallen und bei welchem Heimspiel waren die Gegner besonders gesellig?
Christian Pohli: So wie ich meine Mannschaft kenne sind wir bei jedem Auswärtspiel immer sehr gesellig danach…
Bei den Heimspielen sind auch schon die ein oder anderen Mannschaften länger vertreten gewesen, gerade diese, wo man schon länger kennt.
Wird sich den Winter über im Kader etwas verändern?
Christian Pohli: Nein, es wird sich nichts verändern.
Wirst Du als Trainer über den nächsten Sommer hinaus weiter machen? Wenn nein, was hast Du vor und wer wird Dein Nachfolger?
Christian Pohli: Ja, ich werde auch in der kommenden Saison Trainer beim SV Stammheim sein.
Wie schaut das Testspiel-Programm aus, gegen wen geht es um Punkte wieder los?
Christian Pohli: Wir spielen in der Vorbereitung gegen Schwanfeld, Nordheim/Sommerach und gegen Randersacker.
Zum Rückrundenauftackt spielen wir in Waigolshausen.
Thema Nationalmannschaft: Sind Nagelsmanns Jungs auf dem Weg, um 2026 Weltmeister zu werden?
Christian Pohli: Prinzipiell ist bei einem Turnier alles möglich, jedoch bezweifle ich es, dass es für dan ganz großen Coup reicht.
Sollte man per Gesetz beschließen, beim FC Bayern München die Punkte zu halbieren, damit die Bundesliga wenigstens ein bisschen spannend wird?
Christian Pohli: Da ich kein Bayern Fan bin. sag ich jetzt lieber mal nix… 🙂
Was muss man beim 1. FC Schweinfurt 05 machen, damit sich die Schnüdel mal etablieren können im Profifußball?
Christian Pohli: Momentan hat der FC mit dem Aufstieg in der 3. Liga sein Maximum erreicht, so ehrlich muss man sein. Sicherlich war es ein riesen Erfolg letztes Jahr mit dem Aufstieg, jedoch sieht man auch das in der aktuellen Saiosn individuelle Fehler vom Gegner gnadenlos ausgenutzt werden, und hier fehlt es der Mannschaft einfach an Erfahrung. Jedoch wünsche ich dem FC für die Rückrunde nur das Beste und das Sie weiterhin bis zu Schluss Gas geben, egal wo die Reise hingeht.
Wir danken für das Gespräch und wünschen für 2026 alles Gute!





















