Nachhaltigkeitsprojekt kommt zum Abschluss: Informationen zu EU-Projekt „Personal Green Skills in Higher Education“ im Internet erhältlich

Nachhaltigkeitsprojekt kommt zum Abschluss: Informationen zu EU-Projekt „Personal Green Skills in Higher Education“ im Internet erhältlich
Foto: M. Olga Guerrero-Perez

WÜRZBURG / SCHWEINFURT – Internationale Zusammenarbeit für mehr Nachhaltigkeit in der Hochschullehre: Bei einer Abschlusskonferenz an der Universität Malaga, Spanien, ist das von der EU finanzierte Projekt „Personal Green Skills in Higher Education“ zu Ende gegangen.

Von November 2023 bis Oktober 2025 hatte die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) gemeinsam mit Partnerhochschulen in Litauen, Finnland, Österreich und Spanien an dem Erasmus+-Projekt gearbeitet.

Um gemeinsam Nachhaltigkeitskompetenzen zu erarbeiten, wurde eine methodische Vorgehensweise entwickelt, mit der Lehrende Nachhaltigkeitsthemen in den Unterricht integrieren und Studierende eigeninitiativ sowie interaktiv Nachhaltigkeitsprojekte im Rahmen eines Wahlpflichtfachs durchführen können. Während der Abschlusskonferenz wurden die während der Projektumsetzung gewonnenen Erkenntnisse sowie die entwickelten Lehrformate einem interessierten Publikum präsentiert.

THWS-Team entwickelt BIP

Das entwickelte Konzept wurde während der Projektlaufzeit getestet und von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. So lernten Dozierende in einem „Train-the-Trainer“-Workshop an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien im Dezember 2024, wie sie pädagogische Elemente nutzen können, um Nachhaltigkeitsfragen aktivierend in den eigenen Unterricht zu integrieren. Darauf aufbauend bot die THWS im Mai 2025 ein sogenanntes „Blended Intensive Programme“ (BIP) an, bei dem Studierende der teilnehmenden Hochschulen eigene Projekte mit Bezug zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz umsetzen konnten – maßgeblich organisiert von Sophie Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Digital Engineering (IDEE), und Prof. Dr. Holger Walter, Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften. Der als Wahlpflichtfach ausgestaltete, interdisziplinäre Kurs wurde durch ein vielfältiges Rahmenprogramm ergänzt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv – besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, eigene Themen zu bearbeiten, sowie der Austausch mit Gleichgesinnten.

Die während des Projekts entwickelte Methode und der dazugehörige interdisziplinäre Kurs inklusive BIP sollen nun an den einzelnen Partnerhochschulen fortgeführt werden, um in Zukunft neben den dortigen Lehrkräften auch eine große Anzahl Studierender zu erreichen.

Für Dozierende, die daran interessiert sind, die entwickelten Methoden im eigenen Unterricht einzusetzen, gibt es eine interaktive Übersicht im Internet. Ebenfalls online erhältlich sind Informationen zu den einzelnen Lehrelementen sowie eine umfassende Beschreibung der BIP-Lehrelemente. Außerdem können sich Interessierte an Sophie Fischer oder Prof. Dr. Holger Walter wenden.

Über die THWS

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

Auf dem Bild: Vertreterinnen und Vertreter der am Projekt beteiligten Partnerhochschulen bei der Abschlusskonferenz in Malaga (Foto: M. Olga Guerrero-Perez)

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