Stark alkoholisierter Randalierer zeigt Hitler-Gruß und äußert sich antisemitisch

Stark alkoholisierter Randalierer zeigt Hitler-Gruß und äußert sich antisemitisch
Bild von Magnus auf Pixabay

ASCHAFFENBURG / SCHWEINHEIM – Am Dienstagabend musste die Polizei gleich mehrfach in die Molkenbornstraße fahren. Ein streitendes, stark alkoholisiertes Pärchen, hatte einen Einsatz ausgelöst, der schlussendlich dazu führte, dass ein 25-jähriger Deutscher in Gewahrsam genommen werden musste. Die Polizei leitete zudem ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Gegen 19:50 Uhr meldeten Anwohner der Molkenbornstraße einen lautstarken Streit eines Pärchens auf offener Straße. Bis zum Eintreffen der Polizei hatte sich der 25-jährige Aggressor zwar entfernt, verursachte in der Folge aber durch Randalieren zwei weitere Polizeieinsätze in Schweinheim.

Als der Mann schließlich angetroffen werden konnte, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Statt diesem nachzukommen, gab sich der 25-Jährige verbal aggressiv, zeigte zudem mehrfach den Hitler-Gruß und äußerte sich antisemitisch.

Die Gewahrsamnahme zur Ausnüchterung des Mann, der bei einem freiwilligen Atemalkoholtest über zwei Promille geblasen hatte, war die Folge. Außerdem muss sich der 25-Jährige nun einem Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung stellen.

Mutmaßlich falsche Handwerker

NEUENDORF IM LANDKREIS MAIN-SPESSART – Am Dienstag wurden von der Lohrer Polizei vermeintliche Handwerker kontrolliert. Die Beamten wurden bei den Angaben der Männer stutzig und stellten auch ein Fehlen der Pflichtversicherung des Fahrzeugs fest.

Die beiden Männer im Alter von 32 und 33 Jahren hatten den Beamten bei der Verkehrskontrolle gegen 18:00 Uhr zunächst erklärt, sie seien Handwerker und als solche auf dem Weg zu einem Notfall – einem tropfenden Wasserhahn. Diese Angaben ließen sich vor Ort nicht bestätigen, weshalb die Beamten misstrauisch blieben. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der 33-Jährige in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Eigentums- und Betrugsdelikten aufgefallen ist. Folglich wird nun auch geprüft, ob die Männer für entsprechende Betrugsfälle, die gegen Ende des Jahres im Bereich Main-Spessart vorgefallen sind, als Täter in Frage kommen.

Zudem wurde festgestellt, dass der VW Caddy der Männer nicht über die erforderliche Pflichtversicherung verfügte. Die Weiterfahrt wurde daher unterbunden und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die unterfränkische Polizei den Vorfall zum Anlass und warnt vor unseriösen und oftmals betrügerischen Handwerkern.

Die Polizei warnt vor den Betrugsmaschen

Unseriöse Handwerkerleistungen werden erfahrungsgemäß auf unterschiedliche Weise angeboten. So gehen immer wieder bei der Polizei Anzeigen über Haustürgeschäfte ein, bei denen Anwohner von den Anbietern regelrecht überrumpelt wurden. Zum Teil wird aber auch mit Zeitungsinseraten oder Prospekteinlagen versucht, einen seriösen Eindruck zu erwecken. Wenn ein Auftrag zustande kommt, werden Arbeiten oft nicht vollständig oder fachgerecht und stattdessen nur mangelhaft durchgeführt. Einige Anbieter verfolgen offenbar das Ziel, mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen.

Auch wenn ein strafbares Verhalten nicht zwangsläufig vorliegt, rät die Polizei zur Wachsamkeit bei Angeboten für Reinigungs- oder Reparaturarbeiten auf dem Dach oder im Außenbereich des Grundstücks:

Lassen Sie sich von vermeintlich günstigen Offerten oder aufdringlichen Werbern nicht überrumpeln. Mitunter handelt es sich um unseriöse Angebote und geringwertige Handwerkerleistungen.                        

Erkundigen sie sich im Bedarfsfall bereits frühzeitig nach der Seriosität von Handwerkerfirmen. Beraten Sie sich gegebenenfalls mit Nachbarn, Verwandten oder Bekannten.

Verlangen Sie vor der Auftragserteilung einen detaillierten Kostenvoranschlag. Wird dieser verweigert, ist das bereits ein Indiz für die mangelnde Seriosität des Anbieters.

Haben Sie keine Scheu, im Zweifelsfall die Polizei zu verständigen.

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