BREBERSDORF – Ein farbenfrohes Bild bot sich den Besuchern beim Gottesdienst am Tag der Erscheinung des Herrn, sprich am Dreikönigstag. In der St. Petrus in Ketten-Pfarrkirche in Brebersdorf, versammelten sich Sternsinger aus gleich drei Ortschaften der Pfarreiengemeinschaft Maria Hilf.
So kamen Könige aus Kaisten, Rütschenhausen und Brebersdorf selbst zusammen, um gemeinsam die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland zu feiern.
Diese gelten in der Tradition als die ersten Missionare und Pilger, die die frohe Botschaft der Menschwerdung Christi in die ganze Welt hinausgetragen haben. Dabei hatten sie auch Geschenke dabei, die sie dem Neugeborenen mitgebracht haben – Gold, Weihrauch und Myrrhe. Auf diese kostbaren Gaben ging in der Predigt Hochwürden Christoph Dörringer genauer ein. Gold unterstreicht dabei die Königswürde, die dem Jesuskind zuteil wurde.
Denn er, Jesus, ist der größte König. Im Gottesdienst wurde auch der Weihrauch und die Kreide gesegnet, die die Sternsinger auf ihrer Tour durch die Straßen der Ortschaften benötigen. Die Messfeier endete mit dem Segensspruch, der von einigen Sternsinger vorgetragen wurde. Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“, der die Weisen aus dem Morgenland damals zur Krippe geführt hat, wurden die Sternsinger ausgesendet um den Segen in die Häuser und zu den Menschen zu bringen.
Dabei sammeln sie in diesem Jahr für Gleichaltrige in Bangladesch unter dem Motto „Schule statt Fabrik“. Dort müssen trotz Fortschritt im Kampf gegen Kinderarbeit fast noch 2 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten.
Auf dem Bild: Aus insgesamt drei Ortschaften, Brebersdorf, Kaisten und Rütschenhausen, waren Sternsinger zu einem gemeinsamen Gottesdienst zusammengekommen, den Pfarrer Christoph Dörringer feierte. Dort erhielten sie ihre Beauftragung und konnten somit nach der Messe den Segen zu den Gläubigen in die Häuser bringen.
Text und Foto: Dominik Zeißner

