WALDKRAIBURG / SCHWEINFURT – Ein Selbstläufer ist´s dann – wie auch keinesfalls erwartet – eben doch nicht. Und so kassierten die Mighty Dogs mal wieder eine Niederlage, die erste Seit 12.12. in Schongau.
Das 1:3 beim jetzt Bayernliga-Siebten in Waldkraiburg bewies: Es wachsen die Bäume nicht in den Himmel – und ein Durchmarschieren ist für die Schweinfurter kein Thema.
In Oberbayern hieß es nach etwas mehr als 15 Minuten bereits 3:0 für die Löwen, deren Kapitän Nico Vogl zwei Mal traf und das 2:0 vorbereitete. Mit Beinen und Kopf noch im Bus saßen die Gäste, die erst Mitte der Partie trafen – und das einmalig: Durch Tomas Cermak auf Vorlagen von Kristers Donins und Dzerods Alksnis.
Trotz eigentlich sogar Überlegenheit gelang den Mighty Dogs wenig bis so gut wie nichts gegen stark verteidigende Waldkraiburger. Viele Gegner haben sich nun auf den Tabellenführer eingestellt. Und bei dem kommt Zheltakov-Nachfolger Arturs Homjakovs weiter nicht über die Rolle eines besseren Mitläufers hinaus und fehlte der abermals geschonte Petr Pohl.
Aber richtig gelesen: Die Schweinfurter sind weiterhin Spitzenreiter, denn Königsbrunn verlor zuhause nach Verlängerung gegen Miesbach. Mit einem Punkt Vorsprung gehen die Unterfranken ins kommende Wochenende mit dem Gipfeltreffen am Sonntag ab 18 Uhr im Icedome gegen die Pinguine.
Der Erste spielt dann gegen den Zweiten, in welcher Konstellation auch immer. Denn am Freitag müssen die Mighty Dogs erst zu den zuletzt bärenstarken Landsbergern, aktuell Fünfter, während Königsbrunn den Dritten aus Kempten erwartet. Die beiden Partien der Schweinfurter werden auf alle Fälle jeweils vor deutlich mehr als 1000 Fans stattfinden.
Eishockey, Bayernliga: EHC Waldkraiburg Löwen – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 3:1 (3:0; 0:1; 0:0)
Tor für Schweinfurt: 3:1 (30:32) Tomas Cermak (Kristers Donins, Dzerods Alksnis)
Strafminuten: Waldkraiburg 8, Schweinfurt 2
Zuschauer: 772

