GEISELWIND – Mittlerweile ist´s schon Tradition, dass das Freizeit-Land Geiselwind auch den Winter über öffnet als Winter-Wunderland. Seit Ende November ist am Wochenende wieder geöffnet, seit 27. Dezember bis 06. Januar dann sogar bis auf Silvester und Neujahr täglich.
Mit Matthias Mölter blickt der Freizeit-Land-Chef mit seinem Team auf gute letzte Jahre zurück und auf zahlreiche Neuheiten in 2026 voraus. Um die geht´s im großen Stil aber erst in Teil zwei eines großen Interviews direkt nach der Winteröffnung. In Teil eins blickt www.mainfranken.news erst einmal darauf, was die Besucher seit 20.12. an elf Öffnungstagen jeweils von 13 bis 20 Uhr erwartet. 11 Tage, 12 Fragen an Matthias Mölter.
Matthias, 60 Winter-Attraktionen, Showprogramm oder Feuerwerk – alles vom Weihnachts-Wunderland hier aufzuzählen ist natürlich nicht möglich. Aber welches sind aus Deiner Sicht die fünf Haupt-Highlights, für die sich ein Besuch bei Euch nun lohnt?
Matthias Mölter: Ganz klar: Erstens unser Winter-Wunderland als Gesamtpaket – also die Mischung aus Licht, Dekoration, Musik und winterlicher Atmosphäre. Zweitens unsere große Rollschuhbahn mit Schlittschuh-Feeling, die bei Familien und Jugendlichen extrem gut ankommt. Drittens das tägliche Show- und Animationsprogramm für Groß und Klein. Viertens die Vielzahl geöffneter Attraktionen, sodass man auch im Winter echtes Freizeitpark-Feeling erlebt. Und fünftens die vielen kleinen Details und Überraschungen, die den Park in dieser Zeit besonders machen.
War seit Eurer ersten Winter-Öffnung klar, dass Ihr dies fortsetzt? Oder musste sich das erst etablieren? Was hat sich seit 2020 am gravierendsten verändert?
Matthias Mölter: Am Anfang war das definitiv ein Versuch. Wir wollten sehen, ob Winteröffnung bei uns funktioniert. Die Resonanz war aber so positiv, dass schnell klar war: Das machen wir weiter. Am stärksten verändert hat sich der Umfang – heute ist alles größer, durchdachter und professioneller. Das Winter-Wunderland ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Jahres.
Kann man die Entwicklung der Besucherzahlen im Winter in Zahlen ausdrücken? Und wisst Ihr, woher die Besucher kommen?
Matthias Mölter: Die Winterbesucherzahlen haben sich über die Jahre deutlich gesteigert. Wir sehen jedes Jahr einen klaren Zuwachs. Die Gäste kommen längst nicht mehr nur aus der direkten Region, sondern aus ganz Bayern, Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg. Viele verbinden den Besuch inzwischen gezielt mit einer Übernachtung.
Welche Rolle spielt das Seaside-Resort im Winter? Kann man auch jetzt bei Euch übernachten? Wieviele Schlafplätze gibt es und in welchen Varianten?
Matthias Mölter: Das Seaside-Resort spielt auch im Winter eine wichtige Rolle. Übernachten ist selbstverständlich möglich. Aktuell verfügen wir über rund 220 Schlafplätze, ausschließlich in verschiedenen Bungalow-Varianten, die sich besonders an Familien richten. Gerade im Winter schätzen viele Gäste die Kombination aus Parkbesuch und Übernachtung sehr.
Habt Ihr schon mal Zahlen genannt, was Ihr für diese Anlage investiert habt? War das ein Risiko? Und wie kommen die Bungalows an?
Matthias Mölter: Wir haben für das Seaside-Resort über sieben Millionen Euro investiert. Natürlich war das ein Risiko, weil es ein völlig neuer Bereich für uns war. Heute können wir sagen: Die Entscheidung war richtig. Die Bungalows werden sehr gut angenommen und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Gesamtkonzepts.
Wär’s schöner, wenn es über Weihnachten richtig schneit – oder sind milde Temperaturen besser?
Matthias Mölter: Für die Optik wäre Schnee natürlich perfekt. Für den Betrieb und die Gäste sind milde, trockene Temperaturen aber deutlich angenehmer. Wichtig ist am Ende, dass sich alle wohlfühlen.
An den Weihnachtsfeiertagen oder an Silvester und Neujahr macht Ihr bewusst deshalb nicht auf, weil …?
Matthias Mölter: Ganz bewusst wegen unserer Mitarbeiter. Diese Tage sollen der Familie und der Erholung gehören. Das ist uns sehr wichtig.
Fünf weitere Fragen und Antworten folgen nch diesen sechs Fotos:






Wie hat sich denn die Öffnungszeit rund um Halloween und im Herbst entwickelt? Ist das mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil des Kalenders?
Matthias Mölter: Absolut. Halloween und Herbst sind mittlerweile feste und sehr wichtige Bestandteile unseres Jahres. Gerade auch für Jugendliche und junge Erwachsene ist das ein echtes Highlight geworden.
Gibt’s noch weitere Ideen und Pläne für Sonder-Öffnungen oder andere Events?
Matthias Mölter: Ideen gibt es immer. Ob besondere Sommer-Events, Aktionen oder neue Veranstaltungsformate – wir denken ständig weiter. Wichtig ist, dass es zum Park passt und unseren Gästen echten Mehrwert bietet.
Blicken wir voraus auf den Saisonstart am 28. März. Verrätst Du uns wenigstens ein bisschen was zu den beiden anderen Neuheiten?
Matthias Mölter: 2026 wird ein ganz besonderes Jahr für uns. Insgesamt erwarten die Gäste fünf spektakuläre Neuheiten, darunter eine neue Achterbahn, ein neuer Darkride, eine große Indoor-Spielhalle und weitere Attraktionen. Zusätzlich investieren wir in einen neuen, erweiterten Kasseneingang sowie viele kleinere Verbesserungen und Veränderungen im gesamten Park. Ein bisschen Spannung darf aber noch bleiben – Details verraten wir dann im nächsten Teil.
Ist das seit Eurer Übernahme die größte Veränderung in einem Jahr? Wird der Park irgendwann „fertig“ sein?
Matthias Mölter: Ja, 2026 ist eines der größten Investitionsjahre seit der Übernahme. Aber ein Freizeitpark wird eigentlich nie fertig. Es gibt immer etwas zu verbessern, zu erneuern oder weiterzuentwickeln.
Wie muss man sich das eigentlich vorstellen? Die Familie lebt nun in Geiselwind und der Chef ist rund um die Uhr vor Ort?
Matthias Mölter: Ja, wir leben sozusagen hier. Der Park ist Teil unseres Alltags und meines Lebens. Ich bin das ganze Jahr über vor Ort, nah am Betrieb, an den Mitarbeitern und an den Gästen – das ist mir sehr wichtig.
Wir danken für das Gespräch und freuen uns schon auf den zweiten Teil


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