Zeitgemäß und denkmalgerecht saniert: Mozart-Areal erhielt in diesem Jahr drei wichtige Architekturpreise

Zeitgemäß und denkmalgerecht saniert: Mozart-Areal erhielt in diesem Jahr drei wichtige Architekturpreise
Foto: Claudia Lother

WÜRZBURG – Die Stadt Würzburg und das Architektenteam Grellmann Kriebel Teichmann & Partner haben für die architektonische Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Hufeisentrakts des Mozart-Areals im vergangenen Jahr drei wichtige Preise erhalten.

Den Staatspreis sowie den Preis „Bauen im Bestand“ der Bayerischen Architektenkammer unter Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur (siehe Pressemitteilung vom 08. Oktober 2025), zudem das Prädikat „KlimaKulturKompetenz“ der „Architektouren“ der Bayerischen Architektenkammer. „KlimaKulturKompetenz“ zeichnet architektonische Leistungen hinsichtlich Energieeffizienz, Klimaanpassung, Flächensparen, Barrierefreiheit und weiterer Aspekte der Nachhaltigkeit aus.

Nun trägt das stadtbildprägende Objekt im Eingangsbereich vor der markanten Treppe die Preise selbst sichtbar zur Schau. Oberbürgermeister Martin Heilig freut sich über die hohen Auszeichnungen: „Wir haben lange und intensiv gerungen: Stadt, Stadtrat, Bevölkerung. Als Erhalt und künftige kulturelle Umnutzung entschieden waren, haben die Architekten in Zusammenarbeit mit dem städtischen Hochbau diesen Auftrag beispielhaft umgesetzt und das denkmalgeschützte Objekt nicht nur behutsam saniert, sondern konsequent weitergedacht und modernen Anforderungen angepasst. Diese drei Preise mit hohem fachlichen Renommée belegen die hohe Qualität der Ausführung, sind aber auch eine Belohnung für unseren Mut. Noch wichtiger ist, dass das denkmalgeschützte Gebäude einer kulturellen Nutzung für die Stadtgesellschaft zugeführt werden konnte.“ Und weiter: „Hier wurde ein Schatz für die Stadt gehoben und Maßstäbe gesetzt.“

Auf dem Bild: Freuen sich über die hohen Auszeichnungen für das sanierte Mozart-Areal in diesem Jahr: v.li: Erik Reitter, Rainer Kriebel, Grischa Büttner (GKT Architekten), Oberbürgermeister Martin Heilig, Michael Altrock (Leiter FB Hochbau), Stadtbaurat Benjamin Schneider, Tobias Furth (FA Bauprojekte Sanierung/Bauunterhalt). Foto: Claudia Lother

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