Gründung des Pädiatrischen Weiterbildungsverbunds Unterfranken: Erstes Netzwerktreffen an der Uniklinik Würzburg

Gründung des Pädiatrischen Weiterbildungsverbunds Unterfranken: Erstes Netzwerktreffen an der Uniklinik Würzburg
Foto: Snjezana Jakovinovic

WÜRZBURG – Auf Initiative der Gesundheitsregionen plus Unterfranken ist in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderärzteverbund PaedNetz Unterfranken und der Koordinierungsstelle für fachärztliche Weiterbildung (KoStF) zum 1. März 2025 der erste Pädiatrische Weiterbildungsverbund für die Region Unterfranken gegründet worden.

Ziel des Verbunds ist es, die Weiterbildung angehender Kinderärztinnen und Kinderärzte in der Region strukturiert, qualitativ hochwertig und attraktiv zu gestalten.

An der Kinderklinik des Universitätsklinikums Würzburg fand nun das erste Verbundtreffen statt. Vertreterinnen und Vertreter der unterfränkischen Kinderkliniken, der KoStF, der Gesundheitsregionen plus sowie niedergelassene Kinder- und Jugendärzte kamen erstmals persönlich zu einem fachlichen und organisatorischen Austausch zusammen. Inhaltlicher Schwerpunkt war das Thema „Kopfschmerzen“ mit einem Fachvortrag und einer Fallbesprechung. Beide Beiträge boten wertvolle Impulse, wie ambulante und stationäre Einrichtungen künftig noch enger und abgestimmter zusammenarbeiten können, um jungen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung zu bieten.

Strukturierter Weg in die Facharztausbildung

Durch die neue Weiterbildungsordnung sind die Inhalte in der ambulanten ärztlichen Versorgung deutlich ausgeweitet worden. Dies macht eine enge Zusammenarbeit zwischen Kliniken und niedergelassenen Kinderarztpraxen unerlässlich. Der Pädiatrische Weiterbildungsverbund Unterfranken verfolgt das Ziel, Ärztinnen und Ärzten in der Facharztweiterbildung eine transparente, planbare und abgestimmte Rotation durch ambulante und stationäre Bereiche zu ermöglichen. Dies stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern verbessert gleichzeitig die Attraktivität der Region für junge Medizinerinnen und Mediziner.

Désirée Wyrwich, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Würzburg, betont: „Eine strukturierte und verlässliche Weiterbildung ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft der pädiatrischen Versorgung in unserer Region. Der neue Weiterbildungsverbund zeigt, wie wertvoll eine enge, landkreisübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kliniken und niedergelassenen Praxen ist. Die Kooperation der Gesundheitsregionen in Unterfranken ermöglicht uns regionsübergreifende Initiativen, wodurch wir die Versorgungsqualität langfristig auf einem hohen Niveau halten können.“

Intensivere Zusammenarbeit von Kliniken und Praxen

Beim nächsten Treffen in der ersten Jahreshälfte 2026 ist ein Präsenztreffen in Würzburg vorgesehen, bei dem sich die Weiterbildungspraxen des Verbundes präsentieren. Darüber hinaus sind regelmäßige Treffen und fachliche Fortbildungen geplant, ebenso wie die vertiefte Ausarbeitung einer gemeinsamen Verbundstruktur. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Praxen weiter intensiviert und die Gewinnung pädiatrischen Nachwuchses in der Region gezielt unterstützt werden.

Ansprechpartner für den niedergelassenen Bereich ist Dr. Arman Behdjati-Lindner vom Medizinischen Versorgungszentrum für Kinder- und Jugendmedizin Haßberge. Weitere Informationen zum Pädiatrischen Weiterbildungsverband Unterfranken sowie dessen Teilnehmenden sind unter www.kostf-bayern.de/weiterbildungsverbuende/kinder-und-jugendmedizin zu finden.

Auf dem Bild: Beim ersten Treffen des Pädiatrischen Weiterbildungsverbunds Unterfranken kamen Kinder- und Jugendärzte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kinderkliniken, der KoStF und der Gesundheitsregionen plus zusammen. Die Region Würzburg wurde von Désirée Wyrwich (hinten links) vertreten, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Würzburg.
Foto: Snjezana Jakovinovic

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