BERGTHEIM IM LANDKREIS WÜRZBURG – Die U10-Mannschaft des SV Bergtheim hat sich ein ganz besonderes Ziel gesetzt: Die jungen Fußballer nennen sich die „Waldkicker“ und verbinden ihr sportliches Training mit Projekten rund um Natur- und Umweltschutz.
Damit nehmen sie an einem bundesweiten Wettbewerb teil, bei dem insgesamt 50 Mannschaften gegeneinander antreten – allerdings nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern vor allem im Bereich Nachhaltigkeit.
Die Idee der „Waldkicker“ ist so einfach wie wirkungsvoll: Der Fußballplatz wird zum Wald, die Tore stehen zwischen Bäumen, und mitten im Spiel lernen die Kinder die Natur auf spielerische Weise kennen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich setzen die jungen Spieler soziale Nachhaltigkeitsprojekte um. Ob Müllsammelaktionen, das Pflanzen von Bäumen, das Anlegen kleiner Blühflächen für Insekten oder das gemeinsame Tauschen von Sportmaterialien – die „Waldkicker“ beweisen, dass man auch in jungen Jahren schon Verantwortung übernehmen kann.
Der Wettbewerb sorgt für zusätzliche Motivation. Das Team, das die meisten Nachhaltigkeitspunkte sammelt, wird mit Karten für ein Bundesliga-Spiel belohnt und darf im Anschluss sogar ein eigenes Turnier in einem Bundesligastadion austragen. Ein Traum für die Nachwuchskicker – und gleichzeitig ein starkes Zeichen dafür, wie eng Sport, Fairplay und Umweltschutz zusammengehören.
„Wir wollen zeigen, dass Fußball mehr sein kann als nur ein Spiel“, erklärt das Betreuerteam des SV Bergtheim. „Unsere Kinder lernen nicht nur Passen, Schießen und Tore schießen, sondern auch, wie wichtig Zusammenhalt, Fairness und Verantwortung für die Natur sind.“
Mit ihrer Begeisterung für Fußball und ihrem Einsatz für Nachhaltigkeit sind die „Waldkicker“ des SV Bergtheim ein echtes Vorbild – für den Sport, für die Umwelt und für die Gemeinschaft.
Die U-10-Mannschaft des SV Bergtheim verbindet ihr Training mit Natur- und Umweltschutz..
Foto: Andy Dinh

