GRAFENRHEINFELD – Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags wurde auch in Grafenrheinfeld der Bedeutung des Vorlesens gedacht – mit einer gelungenen Kooperation von Kitas, Bibliothek und Rathaus: Mehr als 60 Kinder aus den Kindertagesstätten Bühl und Fröschloch waren am 21. November in die Bibliothek gekommen, um an vier verschiedenen Orten Geschichten zu lauschen.
Erster Bürgermeister Christian Keller beteiligte sich an der Akti on und begrüßte eine Gruppe der „Sonnenkinder“ im Lesesaal der Bibliothek. Mit dem Buch „Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“ hatte er eine altersgerechte Adaption des Klassikers von Otfried Preußler dabei.
Bibliotheksleiterin Ivonne Floeder trug die Geschichte „Urmel schlüpft aus dem Ei“ mit dem Kamishibai-Theater vor und verriet den Kindern, dass sie die Abenteuer vom kleinen Urmel schon selbst als Kind vorgelesen bekam.
Mit großer Erzählfreude begeisterte Sabine Bromisch (Vorzimmer Bürgermeister) die Mondkinder mit dem Buch „Wie Henri Henriette fand “. Geschäftsleiter Stephan Renninger empfing die Jüngsten in der Kinderbuchabteilung und erzählte ihnen – veranschaulicht mit verschiedenen mitgebrachten Gegenständen – die Geschichte vom „Dorf der Schussel“.
Zum Abschluss gestalteten die Kinder noch gemeinsam ein Plakat und erhielten ein Buchgeschenk.
Bereits eine Woche zuvor hatten Kitaleiterin Gundi Katzenberger und Erzieherin Michelle Triebel die Kinder aus den Sternengruppen mit der als Schattentheater liebevoll vorgetragenen Geschichte „Ich knack die Nuss“ in der Bibliothek erfreut.
Der bundesweite Vorlesetag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vorlesen spricht deine Sprache“ und lenkte damit den Fokus auf die verbindende Kraft des Vorlesens. Denn Vorlesen ist nicht nur ein wichtiger Grundstock für die sprachliche Entwicklung und das Lesenlernen, sondern es bringt Menschen zusammen, fördert den Austausch und das Miteinander.
Text: Ivonne Floeder
Fotos: Petra Seuferling




