ASCHAFFENBURG / INNENSTADT – Beamte der Polizei Aschaffenburg mussten am frühen Samstagmorgen zwei Frauen in Polizeigewahrsam nehmen, nachdem sich die beiden gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv verhalten hatten.
Die Einsatzkräfte waren wegen eines lautstarken Streits in die Fußgängerzone gerufen worden.
Gegen 03:30 Uhr ging die Mitteilung über heftig streitenden Personen in der Sandgasse ein. Nach Eintreffen der Beamten vor Ort, konnte aus der unklaren Lage heraus lediglich festgestellt werden, dass eine 43-jährige Deutsch-Amerikanerin eine Verletzung im Gesicht hatte, die ihr von einem unbekannten Mann zugefügt worden sein soll. Ihre 23-jährige deutsche Begleiterin gab ebenfalls an geschlagen worden zu sein. Offensichtliche Verletzungen hatte die Frau dem Sachstand nach jedoch nicht davongetragen.
Die eigentlichen beiden Opfer verhielten sich gegenüber den Polizisten im weiteren Verlauf derart unkooperativ und bedrohlich aggressiv, dass zum einen der Geschehensablauf nicht näher aufgeklärt werden konnte und sich die Einsatzkräfte gezwungen sahen, die ältere der beiden Frauen noch vor Ort in Gewahrsam zu nehmen.
Die 22-Jährige ist kurze Zeit später zu der Polizeidienststelle gekommen und hat sich weiter aufbrausend gezeigt. Einem Platzverweis ist die Dame nicht nachgekommen und musste in der Folge ebenfalls in Sicherheitsgewahrsam genommen werden. Dabei leistete die Frau Widerstand gegen die Polizisten, weshalb sie sich nun in einem Strafverfahren verantworten muss.
Die beiden Frauen waren mit Werten von deutlich über einem Promille erheblich alkoholisiert und konnten erst nach einigen Stunden aus den Zellen entlassen werden.
Unfall und Folgeunfall auf A3 – Autobahn kurzzeitig gesperrt
WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. In den frühen Morgenstunden ist es auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Unfall gekommen, der einen weiteren Zusammenstoß als Folge hatte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Kleintransporter nach Unfall weitergefahren
Um kurz nach 05:00 Uhr ist ein Kleintransporter der Marke Renault vom mittleren Fahrstreifen auf die linke Fahrspur gezogen, auf der sich ein Ford Tourneo befand. Im Weiteren ist es zum Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen gekommen. Der Ford ist schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen, der Kleintransporter ist hingegen unbeirrt davongefahren.
Die in der Folge verständigte Polizei konnte den ungarischen Fahrer des flüchtigen Fahrzeugs kurze Zeit später auf der A45 in Richtung Gießen anhalten und kontrollieren.
Dem Sachstand nach wurden weder der 45-jährige Unfallflüchtige noch der 41-jährige deutsche Fahrer des Fords verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach ermittelt in der Sache wegen Unfallflucht gegen den Fahrer des Transporters, der nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde.
Folgeunfall und Vollsperrung
Aufgrund des ersten Unfalls musste der Folgeverkehr abbremsen. Im Zuge dessen ist es zu einem Auffahrunfall gekommen. Hierbei ist ein 34-jähriger Deutscher mit seinem Skoda einem 25-jährigen Griechen aufgefahren, der in einem Mercedes Sprinter auf der mittleren Fahrspur unterwegs war. Der Sprinterfahrer ist den bisherigen Erkenntnissen nach unverletzt geblieben. Der Fahrer des Skodas hat sich mutmaßlich durch Scheibensplitter eine kleine Schnittverletzung zugezogen.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
Die Einsatzkräfte mussten die Fahrbahn kurzzeitig voll sperren, konnten den Verkehr jedoch bald an der Einsatzstelle vorbeileiten. Die Verkehrspolizei wurde dabei von den örtlichen Feuerwehren und dem, THW unterstützt.
Zu den jeweiligen Unfallhergängen sind die Ermittler auf der Suche nach unabhängigen Zeugen. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel. 06021/857-2530 entgegen.

