SCHWEINFURT – Es soll möglichst so werden wie drei Wochen zuvor. „Natürlich wollen wir am Samstag wieder gewinnen“, strahlt Victor Kleinhenz Zuversicht aus und Optimismus, dass der FC 05 nach Hoffenheim 2 auch den SV Waldhof Mannheim schlagen kann, wenn ab 16.30 Uhr das erste reine Flutlicht-Heimspiel dieser Saison ansteht.
Der Trainer der Schnüdel weiß freilich auch, dass die Schweinfurter im Vergleich zur Partie in Rostock letztes Wochenende eine Schippe drauf legen sollten. „Wir müssen deutlich besser und mutiger Fußball spielen. In Rostock hatten wir zu wenige Torchancen und viel zu viel Respekt. Nach vorne war das zu wenig. Wenn wir den Ball haben, müssen wir ganz anders auftreten gegen eine total spannende Mannheimer Mannschaft, die zu einer homogenen Truppe geformt wurde, die zwar schwankend auftritt, die aber vorne angreifen will.“
Personell ändert sich anscheinend nichts bis wenig am Kader des FC 05, wo Erik Shuranov und Leo Langhans demnächst auch zurück erwartet werden. Nick Doktorzyk könnte ein Kandidat für die Startelf werden, nachdem er nach seinem Nasenbeinruch erst letzten Freitag seine Maske bekam und der Verein kein Risiko eingehen wollte, ob ihn das denn stört. „Nun hat er sich daran gewöhnt. Es gibt Spieler, die legen so ein Ding dann das ganze Leben nicht mehr ab“, weiß Kleinhenz.
In Rostock entschied er sich für´s Sturmzentrum aus einem Bauchgefühl für den startenden Michael Dellinger, „der sich im Training zuvor extrem aufgedrängt und auch ein gutes Testspiel gegen Magdeburg gemacht hat. Das war eine Entscheidung für Mike und keine gegen Jakob Tranziska. Und es wird auch Samstag diesbezüglich wieder eine enge Sache.“
Auch auf den Rängen, zumindest im Gästeblock. Von den bis Donnerstagmittag verkauften 2500 Tickets gingen 1000 an die Gäste. 3500 Zuschauer im Gesamten werden erwartet. „Vor allem die Gegengerade hat wieder richtig Bock auf das Spiel“, freut sich Victor Kleinhenz auf Unterstützung aus dem Block. Nicht so freuen dürfte sich die spät anreisenden Anhänger, weil der Volksfestplatz zu großen Teilen von einem Zirkus belegt ist.
Weihnachtlich geht es auf dem Schweinfurter Marktplatz seit heute zu. Auf der Budenwelt sollen sich möglichst jeden Tag zwei Spieler präsentieren, die Autogramme geben wollen. Eine eigene Weihnachtsfeier plant die Mannschaft gerade für den 20. Dezember gleich nach der Heimreise vom letzten Auswärtsspiel in Aue. Dann ist eine kurze, vierwöchige Spielpause bis zum Re-Auftakt daheim gegen Viktoria Köln.
Die Tendenz für dazwischen und ein Trainingslager im Süden geht eher gegen eine Absage, „auch wenn es viele Gründe dafür gibt“, sagt der Trainer. Gute Bedingungen bei milden Temperaturen stehen einem möglichen Schock entgegen nach der Reise zurück in die Kälte.
Doch noch wird vier Mal gekickt bis zum Fest der Liebe. Anders als in der Aufstiegs-Saison setzt sich Kleinhenz keine Punkteziele mit Viererblöcken, sondern denkt von Partie zu Partie. Ab diesen Samstagabend dann an das Grünwalder Stadion der Münchner Löwen, danach an das Kellerduell zuhause gegen Mitaufsteiger Havelse an gar einem Sonntagabend.
Zweistellig sollte die Ausbeute Ende des Jahres auf dem Konto freilich sein, damit es 2026 überhaupt noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt in der 3. Liga geben kann.
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:



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