ERLABR UNN / HASSBERGE – Streuobstwiesen sind ein wichtiger Bestandteil der fränkischen Kulturlandschaft. Um die Pflege und den dauerhaften Erhalt der Hochstammbäume durch Fachkräfte zu sichern, führte der Verband der Kreisfachberatungen für Gartenbau und Landespflege an den Landratsämtern in Unterfranken ein Qualifizierungsangebot durch.
Zusammen mit dem Bezirksverband Unterfranken für Gartenbau und Landespflege, der die Organisation der Qualifizierung übernahm, legten 30 Teilnehmer aus sieben unterfränkischen Landkreisen nach einem einjährigen Schulungsangebot ihre Prüfung erfolgreich ab. Neben praktischen Fähigkeiten, wie der Kronenerziehung von Jung- und Altbäumen, ging es in den Seminaren um ein vielfältiges Wissen rund um den Streuobstanbau. Obstsortenkunde gehörte genauso zur Schulung wie Veredelung, Obstverwertung, Pomologie oder Betriebswirtschaft.
Nach dieser Fortbildung stehen nun weitere qualifizierte Fachkräfte für Pflegearbeiten an Obstbäumen sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber zur Verfügung. Der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Unterfranken sowie die Kreisfachberater erhoffen sich von dieser Qualifizierungsmaßnahme wertvolle Unterstützung für den Erhalt unserer bedeutenden Obstbaumbestände. Zugleich setzen die Verantwortlichen darauf, dass die neu zertifizierten Obstbaumpfleger auch Aufgaben in der Umweltbildung übernehmen – etwa durch Vorträge, Schnittkurse und Schulungen in Vereinen.
Auf dem Bild: Prüfung erfolgreich bestanden. Unser Bild zeigt Kreisfachberater Guntram Ulsamer (links) mit den erfolgreichen Teilnehmern aus dem Landkreis Haßberge: Marco Siller, Daniel Wacker, Nina Lorz und Christian Hey. Bürgermeister Thomas Benkert (Erlabrunn), Landtagsabgeordneter und 1. Vorsitzender des Bezirksverbandes Unterfranken, Thorsten Schwab und Landrat Thomas Eberth ( Würzburg) gratulierten. Auf dem Bild fehlt Christian Roth.
Foto: Christine Bender, Bezirksverband Gartenbau Unterfranken

