MARKTHEIDENFELD – Eine außergewöhnliche musikalische Zusammenarbeit fand in der St. Laurentius-Kirche in Marktheidenfeld statt.
Das Auswahlensemble „Akkordeonissimo“ der Marktheidenfelder Musikschule unter der Leitung von Dr. Alma Flammersberger musizierte gemeinsam mit den intonationssicheren Stimmen des Ars Antiqua Kinderchors und des Jugendchors „die junge ars“ aus Aschaffenburg.
Die Ensembles präsentierten vor rund 200 Besucherinnen und Besuchern auch drei Kompositionen besonderer Art: Prof. Wolfgang Kurz eine eigene Fassung des bekannten Liedes „Die Gedanken sind frei“. Im Werk „Gedankenfreiheit“ wurden die Zuhörenden mit der Frage konfrontiert, wie es um diese Freiheit in unserer heutigen Zeit steht – ein kritisches Werk, das den bekannten Text auf neue, eindringliche Weise erfahrbar machte.
Vor über zwei Jahren begaben sich „Akkordeonissimo“ und der Jugendchor „die junge ars“ erstmals auf eine gemeinsame musikalische Reise, um zwei größere Werke für diese seltene Besetzung entstehen zu lassen. Die Komponisten Adrian Sieber und Dominik Johannes Dieterle schufen eigens für die beiden Ensembles zwei umfangreichere Kompositionen, die nun erst zum zweiten Mal aufgeführt wurden. Beide Werke setzen sich mit dem „Ich“ und seinem Platz in der Welt auseinander – musikalisch auf eindrucksvolle Weise.
Neben Prelude, Fugue et Variation, Opus 18 von César Franck umfasste das Programm auch die Aria aus der 3. Violinsonate von Georg Friedrich Händel. Ergänzt wurde der farbenfrohe musikalische Reigen mit Kompositionen von Wilhelm Peterson-Berger oder John Williams. Das Konzert stand unter der Leitung von Dr. Alma Flammersberger, Katrin Ferenz und Johannes Kraiß.
Eine an das Publikum gerichteter Spendenaufruf zugunsten eines Inklusionsprojekts der städtischen Musikschule Marktheidenfeld erbrachte über 700 Euro für den guten Zweck.
Auf dem Bild: Das Ensemble Akkordeonissimo, der Jugendchor „die junge ars“ und der Kinderchor Ars Antiqua überzeugten mit einem farbenfrohen Konzert in die St. Laurentius-Kirche in Marktheidenfeld.
Foto: Inge Albert

