Der Nächste, bitte! Nun präsentiert auch die AfD Schweinfurt mit Prof. Dr. Thomas Felsner einen Oberbürgermeister-Kandidaten

Der Nächste, bitte! Nun präsentiert auch die AfD Schweinfurt mit Prof. Dr. Thomas Felsner einen Oberbürgermeister-Kandidaten

SCHWEINFURT – Die Mitglieder der AfD Schweinfurt haben in ihrer Aufstellungsversammlung Prof. Dr. Thomas Felsner einstimmig zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt.

Der 44-jährige Professor an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt bringt umfangreiche Expertise im Maschinen- und Fahrzeugbau mit, darunter Erfahrungen bei einem global tätigen Automobilhersteller. Damit stärkt er die für Schweinfurt essenzielle Industriekompetenz.

In seiner Vorstellungsrede kritisierte Prof.. Dr. Felsner die aktuellen Herausforderungen der Stadt: „Die Probleme Schweinfurts beruhen auf jahrelanger Ignoranz gegenüber der Realität, geleitet vom amtierenden Oberbürgermeister und einem Stadtrat, der angesichts des Finanzdesasters zu einem Panikorchester geworden ist. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, in einer Stadt dieser Größe in so kurzer Zeit ein Defizit von über 100 Millionen Euro anzuhäufen.“

Felsner plädierte für einen Wandel in der politischen Kultur: Die latente Aggression und Diskreditierung Andersdenkender müsse in offene, sachliche Dialoge münden. „Wir reden mit jedem“, betonte er. Dass Konkurrenten nun mit Themen wie Sicherheit werben, die lange AfD-Positionen waren, sehe er als Bestätigung: „Dann wählt man doch lieber das Original!“

Zudem forderte er eine gründliche Aufarbeitung der Corona-Jahre, einschließlich unsachlicher Maßnahmen wie der Schließung von Spielplätzen. „Nach der Veröffentlichung der ungeschwärzten Protokolle des Robert-Koch-Instituts kann sich niemand mehr mit ‚Das konnten wir doch nicht wissen!‘ herausreden.“

Insgesamt bemängelte Felsner die Unterwürfigkeit lokaler Politiker gegenüber Berlin: „Kommunale Verantwortliche sollten nicht als Bücklinge agieren, sondern dem Wohl der Bürger dienen.“

Prof. Dr. Felsner rief die Schweinfurter auf, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen, und stellte sein Leitbild vor: „Das Amt des Oberbürgermeisters dient einzig dem Wohl der Bürger – nicht dem Streben nach Denkmälern oder Einträgen in Geschichtsbüchern. Mit mir verschwinden Eitelkeit und Verschwendung aus dem Amtszimmer. Denkverbote enden, besonders bei sensiblen Themen wie Migration. Der Oberbürgermeister wird keine Impfempfehlungen auf YouTube abgeben, sondern für Einigkeit, Recht und Freiheit eintreten und die Beflaggung mit Schwarz-Rot-Gold fördern. Das Amt kehrt der Ideologie den Rücken und findet zur Vernunft zurück!“

Prof. Dr. Thomas Felsner ist nach Ralf Hofmann (SPD), Holger Laschka (Grüne), Stefan Labus (Freie Wähler), Axel Schöll (FDP) und Oliver Schulte (CSU) bereits der sechste Kandidat, der sich um die Nachfolge von Sebastian Remelé (CSU) bewirbt.

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