AUBSTADT / SAND – Halbzeit ist! Alle 16 Vereine der Bezirksliga Unterfranken Ost haben 15 ihrer 30 Saisonpartien absolviert.
Bevor am kommenden Sonntag ab 14 Uhr die Rückrunde mit den acht unten aufgelisteten Partien beginnt, darunter dem Gipfeltreffen, einem Verfolgerduell und einem Knallerderby, wagt www.mainfranken.news ein Zwischenfazit und beantwortet selbst gestellte Fragen.
Ist die Meisterschaft schon entschieden?
Vor rund drei Wochen sah es danach aus, denn bis dato marschierte der TSV Aubstadt 2 in Richtung sofortige Rückkehr in die Landesliga. Doch dann setzte es die ersten beiden Niederlagen, erst in Gochsheim, zuletzt bei Großbardorf 2. Also ist alles wieder offen, denn der 1. FC Sand rückt e mit dem Sieg im Verfolgerduell bis auf drei Punkte heran.
Entscheidet sich am Sonntag die Meisterschaft?
Sicher noch nicht, auch wenn der TSV Aubstadt 2 nun die Möglichkeit hat, auf sechs Punkte davon zu ziehen. Es steht im Sander Seestadion das Gipfeltreffen an, bei dem sich die hausherremn für die 0:3-Niederlage im Hinspiel zum Saisonstart revanchieren wollen. Wenn das gelingt, sind beide gleichauf – mehr Spannung ginge gar nicht.
Kann noch jemand ins Aufstiegsrennen eingreifen?
Sollte Sand verlieren, kann Strahlungen bis auf zwei Punkte naherücken, steht aber am Sonntag vor der schweren Aufgabe bei Abtswind 2, das selbst bis auf fünf Zähler heran komen könnte. Wie auch der TSV Ettleben/Werneck, der zum Derby nach Eßleben muss. Auch Gerolzhofen (nun in Münnerstadt) und Gochsheim (erwartet Altbessingen) sind noich nicht abgeschlagen.
Wie verkaufen sich die Neulinge?
Eigentlich ganz gut! Nur der TSV Eßleben macht aktuell Sorgen, rutschte auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Die formstarken Knet zgauer kletterten nach oben auf Relegationsrang 14, der SV Rödelmaier und der TSV Großbardorf 2 stehen sogar oberhalb der Striche.
Wie ist das Verhältnis zwischen den Teams aus dem Spielkreis Schweinfurt sowie aus den Landkreisen Haßberge und dem Spielkreis Rhön?
Es gibt jeweils acht davon, und wenn man zur Halbzeit die Tabellenplätz addiert, dann kommen die Schweinfurter (plus die dazu gehörenden Kitzinger und Main-Spessart´ler) auf die Summe 69, macht im Schnitt Platz 8,6. Die Haßberg´ler und Rhöner erreichen mit der Summe 67 einen Durchschnittsrang 8,4 und sind damit hauchdünn die Gewinner.
Wer holt sich die Torjägerkanone?
Ist natürlich noch völlig offen! Die vier Top-Torjäger, die jeweils zweistellig trafen, sind Elias Reiher (FC Strahlungen, 15 Tore), Simon Snaschel (TSV Münnerstadt, 12), Lorenz Schäder (1. FC Sand, 11) und Nico Kummer (TSV Gochsheim, 10).
Wie geht´s weiter?
Die kommenden Partien:
TSV Münnerstadt – FC Gerolzhofen
TSV Gochsheim – DJK Altbessingen
TSV Bergrheinfeld – TSV Trappstadt
TSV Großbardorf 2 – SG O’schwarzach/Wiebelsberg
- FC Sand – TSV Aubstadt 2
TSV Abtswind 2 – FC Strahlungen
TSV Essleben – TSV Ettleben/Werneck
SV Rödelmaier – Knetzgau/Oberschwappach
Welche Partien muss man bis Jahresende noch anschauen?
Nur noch zwei weitere Runden folgen, das Reserveduell Aubstadt 2 gegen Abtswind 2 ist am 09.11. bestimmt sehenswert, am Wochenende danach ist Derbytime zwischen Münnerstadt und Strahlungen, treffen also die beiden Top-Torjäger aufeinander.
Wie ist die Lage in der Bezirksliga West?
Auch da ist Halbzeit und schaut es nach einem Zweikampf zwischen Tabellenführer Unterpleichfeld und der Spvgg Hösnbach aus. Allerdings liegen die Ex-Landesligisten aus Röllbach, Kitzingen und Rottendorf ebenso noch gut im Rennen wie Birkenfeld, Mömlingen oder Aufsteiger Heimbuchenthal. Unter den Erwar tungen: Der letztjährige Relegant aus Kürnach.
Unsere Bilder entstanden in der Vorrunde bei den Partien in Werneck gegen Essleben (Aufmacher), in Knetzgau gegen Rödelmaier, in Bergrheinfeld gegen Münnerstadt und in Gerolzhofen gegen Strahlungen.




