Digitale Pflicht im Rechnungswesen: Jetzt vorbereiten – E-Rechnung auf dem Weg zur Pflicht

Digitale Pflicht im Rechnungswesen: Jetzt vorbereiten – E-Rechnung auf dem Weg zur Pflicht

LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Die bundesweite Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich ist gestartet – und damit eine grundlegende Veränderung im betrieblichen Rechnungswesen. Der Landkreis Rhön-Grabfeld weist auf die Bedeutung dieser Umstellung hin und verweist auf regionale Unterstützungsangebote.

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Zum 1. Januar 2026 ändern sich die gesetzlichen Vorgaben zwar nicht – für Betriebe ist das Jahr jedoch eine wichtige Übergangs- und Vorbereitungsphase. Denn ab 1. Januar 2027 beginnt die verpflichtende Ausstellung von E-Rechnungen für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 800.000 Euro. Ein Jahr später folgt die Ausweitung auf alle weiteren Betriebe.

Papierrechnungen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben weiterhin möglich, im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen wird die digitale Rechnung jedoch Schritt für Schritt zum Standard.

Der Landkreis Rhön-Grabfeld empfiehlt Unternehmen, die Umstellung jetzt aktiv anzugehen. Schon 2025 bietet sich die Gelegenheit, technische Voraussetzungen zu schaffen, Abläufe zu prüfen und Mitarbeitende mit den neuen Prozessen vertraut zu machen. So kann 2026 gezielt für Feinabstimmung und Optimierung genutzt werden – bevor ab 2027 die nächste verpflichtende Stufe greift. Wer frühzeitig handelt, profitiert von reibungslosen Abläufen, weniger Fehlerquellen und einer höheren Effizienz in der Rechnungsverarbeitung.

Unterstützungsangebote der Kammern

Die HWK bietet verschiedene Informations- und Unterstützungsformate an:
⦁ digitaler Praxishilfe-Leitfaden zur E-Rechnung: https://www.hwk-ufr.de/artikel/leitfaden-und-umfrage-zur-e-rechnung-78,0,6607.html
⦁ Video-Podcast in der HWK-Mediathek: https://www.hwk-ufr.de/artikel/webinar-mediathek-aktuelle-themen-fuer-handwerksbetriebe-78,3443,6615.html
⦁ regelmäßige Live-Webinare, nächstes Angebot im ersten Quartal 2026
⦁ individuelle Beratung für Mitgliedsbetriebe
Ergänzende Informationen finden Unternehmen zudem auf der Homepage der IHK Würzburg-Schweinfurt, die weiterhin Materialien zur E-Rechnung bereitstellt.

Georg Straub, Vorsitzender des IHK-Gremialausschusses Rhön-Grabfeld und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale, betont: „Die E-Rechnung ist kein reines IT-Thema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Wer die Umstellung frühzeitig angeht, verschafft sich Vorteile und kann seine Geschäftsprozesse zukunftssicher gestalten.“

Manuela Michel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld ergänzt: „Auch wenn sich zum Jahreswechsel 2026 formal nichts ändert, läuft die Umstellung bereits. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die eigenen Prozesse auf Zukunftskurs zu bringen und die vorhandenen Unterstützungsangebote zu nutzen.“

Fazit

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die E-Rechnung in den Blick zu nehmen und gemeinsam die wirtschaftliche Stärke des Landkreises Rhön-Grabfeld weiter auszubauen.

Auf dem Bild: Unternehmen im Landkreis Rhön-Grabfeld sollten ihre Abläufe rechtzeitig auf die digitale Rechnungsstellung vorbereiten. (Foto: KI-generiert)

Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld engagiert sich aktiv für die Stärkung und Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Ihr Ziel ist es, ein dynamisches und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern, das Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität in der Region erhöht.

Ansprechpartner sind:
Dr. Jörg Geier, Tel. 09771 94-243, Mail: joerg.geier@rhoen-grabfeld.de
Manuela Michel, Tel. 09771 94-247, Mail: manuela.michel@rhoen-grabfeld.de

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