CSU-Fraktion erinnert Landrat Töpper: „Wir haben die Weichen für die Zukunft gestellt“

CSU-Fraktion erinnert Landrat Töpper: „Wir haben die Weichen für die Zukunft gestellt“
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

LANDKREIS SCHWEINFURT – Mit Verwunderung reagiert die CSU-Kreistagsfraktion auf die jüngste Aussage von Landrat Töpper, der die Jahre 2014 bis 2020 – in denen CSU und FDP die Mehrheit im Kreistag stellten – als „vertane Zeit“ bezeichnet hat.

Fraktionsvorsitzende und Landratskandidatin Gabriele Jakob weist diese Darstellung entschieden zurück:

„Unser Landrat hat offenbar kein gut ausgeprägtes Langzeitgedächtnis. Wer von vertaner Zeit spricht, sollte sich an seine eigene Rolle erinnern. Der Landrat war damals selbst im Amt – und hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, eigene Initiativen zu ergreifen und Themen zu setzen, die den Landkreis voranbringen. Stattdessen war es immer wieder die CSU, die Impulse gegeben hat, die noch heute nachhaltig wirken.“

Ein Beispiel dafür sei der CSU-Antrag aus dem Juni 2015 zur Belebung der Dorfkerne. Ziel war es, leerstehende Gebäude zu revitalisieren und innerörtliche Brachflächen zu nutzen – ein Ansatz, der weit vor seiner Zeit lag. Der Antrag wurde damals mehrheitlich beschlossen, allerdings gegen die Stimmen der Grünen und Linken, die heute gemeinsam mit dem Landrat die Mehrheit bilden.

„Wir haben Verantwortung übernommen und frühzeitig Wege aufgezeigt, wie ländliche Räume zukunftsfähig gestaltet werden können“, betont Jakob. „Leerstand abbauen, Ortskerne stärken, Lebensqualität sichern – das waren und sind zentrale Anliegen der CSU.“

Der Erfolg bestätige diesen Kurs: Das auf Basis des CSU-Antrags entwickelte Innenentwicklungskonzept des Landkreises Schweinfurt wurde 2018 mit dem Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ‚ZeitzeicheN‘ in der Kategorie Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung ausgezeichnet.

Ebenso geht die Teilnahme des Landkreises zusammen mit der Stadt Schweinfurt an der Initiative „Bildungsregion in Bayern“ auf einen CSU-Antrag aus dem Jahr 2017 zurück. Mit diesem Impuls legte die CSU den Grundstein für eine gut vernetzte, chancengerechte und zukunftsorientierte Bildungslandschaft.

„Diese Beispiele zeigen deutlich“, so Jakob abschließend, „dass die von uns angestoßenen Initiativen nachhaltige Wirkung entfaltet haben. Im Übrigen ist die Wortwahl des Landrates Ausdruck einer Respektlosigkeit den Mitgliedern des seinerzeitigen Gremiums gegenüber, die ihr Mandat, für das sie vom Bürger gewählt wurden, im Ehrenamt wahrgenommen haben.“

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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