Wenn die Null steht: Herbst-Depressionen in Lußberg, Rudendorf, Castell und Wiesenbronn

Wenn die Null steht: Herbst-Depressionen in Lußberg, Rudendorf, Castell und Wiesenbronn
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

LUSSBERG-RUDENDORF / CASTELL-WIESENBRONN – Die Null steht. Meistens ist das eine positive Nachricht bei einem Sieg ohne Gegentor. Doch wenn in der Phase des Herbstes Fußball-Teams noch immer auf ihren ersten Saisonpunkt warten, dann zeichnet sich jetzt schon der ziemlich sichere Abstieg ab.

In den Kreisklassen in Schweinfurt ist das zwei Mal der Fall. In Gruppe 2 und 3 grüßen Schlusslichter mit desaströsen Zwischenbilanzen. Die eine Mannschaft war im Corona-Jahr noch Kreisligist und schaffte letzten Mai den Klassenerhalt über die Relegation, das andere beendete seinen Kreisklassen-Ausflug schon beim letzten Mal chancenlos.

Die SG Castell-Wiesenbronn stieg 2024 über einen Relegationssieg gegen den FC Garstadt auf, sammelte letzte Saison 32 Punkte nach 28 Partien und musste dennoch relegieren, schaffte den Ligaerhalt durch einen Sieg gegen den FC Neubrunn. Und nun? Geht gar nichts mehr!

5:49 Tore nach einem Dutzend Spiele ohne Erfolgserlebnis sorgen für jetzt schon 13 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Am Samstag ab 14 Uhr steht die letzte Partie der Hinserie an. Es ist sowas wie ein Derby, zu dem ausgerechnet der Tabellenführer TSV Nordheim/Sommerach nach Castell kommt. Klingt nicht gerade vielversprechend.

Erst recht, wenn man sich die bisherigen Ergebnisse anschaut. Eigentlich hielt Castell/Wiesenbronn nur beim 0:2 bei Traustadt/Donnersdorf und beim 1:3 gegen den TSV Kirchaich einigermaßen mit. Selbst in Wiesentheid beim Vorletzten verlor man mit 2:5. Und bei Gochsheim 2 (0:5), bei Stadelschwarzach/Prichsenstadt (0:6) und jüngst gegen die SG Sennfeld (1:6) noch deutlicher. Klingt nach einer „Oh weh“-Saison…

Was auch für den SC Lußberg-Rudendorf in Gruppe 3 der Fall ist. Der beendete 2022/23 seinen letzten Ausflug in die Kreisklasse mit immerhin 14 Punkten nach 30 Partien. Um als A-Klassen-Zweiter letzten Mai mit dem Relegationssieg gegen den TV Haßfurt 2 wieder zurück zu kommen.

Seitdem? Geht gar nichts mehr! 8:62 Tore, aber bei 14 Partien immerhin nur neun Punkte Rückstand auf Friesenhausen und den Relegationsplatz. Beim Drittletzten verlor man relativ knapp mit 0:2, doch zum Ende der Hinrunde kommt nun der FC Sand 2 nach Lußberg – ausgerechnet das Top-Team der letzten Wochen.

Schon zum Saisonstart setzte es beim Mitaufsteiger SC Maroldsweisach ein deutliches 0:4. Mit dem 0:5 gegen Krum ging´s weiter, ehe das 0:2 in Königsberg wieder recht ordentlich war. Später aber folgten beispielsweise ein 3:8 in Obertheres oder das 1:8 daheim gegen die SG Hofheim. Und zuletzt die beiden 0:4-Niederlagen in Ermershausen und Augsfeld.

Nicht viel besser sieht es für die Schweinfurter Schnüdel in der 3. Liga aus, die nach drei Punkten aus elf Partien nun unbedingt am Samstag zuhause gegen den VfL Osnabrück gewinnen müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Doch bleiben wir in den unteren Ligen: In der Kreisliga Schweinfurt 1 hat die SG Waigolshausen nach 13 Partien gerade mal vier Punkte auf dem Konto, in der Gruppe 2 sind es beim sieglosen SC Hesselbach nach 14 Spielen sogar nur zwei.

In der Kreisklasse Schweinfurt 1 geht es Aufsteiger Türkiyemspor Schweinfurt 2 mit sechs Zählern nach 13 Matches nur unwestnlich besser wie dem Kreisliga-Absteiger und Stadtrivalen TV Jahn mit sieben nach 14.

In den vier A-Klassen hat Ex-Landesligist SV Euerbach/Kützberg gerade nal zwei Punkte nach neun Spielen. Geusfeld/Untersteinbach 2 kommt auf einen Zähler nach neun, der SC Ebertshausen auf zwei nach 12 und die SG Untertheres / Buch auf drei nach elf Partien. Alles direkte Absteiger im Mai 2026? Man wird sehen!

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert