Drei Mal best of für Augen und Sinne: Das sind Nahziele mit imposanter Architektur

Drei Mal best of für Augen und Sinne: Das sind Nahziele mit imposanter Architektur
ild ©Zweckverband-TI-Passauer-Land_Fotografie-Beata-Kania

OBERPFALZ / NIEDERBAYERN – Eine Ode an den Naturstein des Bayerischen Waldes, feinsten süddeutschen Barock und moderne Sakralbaukunst. Diese Ziele in Niederbayern und der Oberpfalz beeindrucken mit imposanter Architektur.

Granitzentrum Hauzenberg im Bayerischen Wald

Das Granitzentrum Hauzenberg bei Passau widmet sich umfassend der Geschichte, Bedeutung und Verarbeitung von Granit im Bayerischen Wald. Mit dem bemerkenswerten Bau hat das renommierte Architekturbüro Brückner & Brückner dem Naturstein ein wahres Denkmal gesetzt. Bereits von außen beeindruckt das Museum mit seiner außergewöhnlichen Granitfassade, die eine drei Meter hohe Aufschrift „Granit“ trägt. Innen präsentiert sich dem Besucher ein architektonisches Meisterwerk aus 1.500 Tonnen verbautem Granit. Unbedingt sehenswert ist auch die darin untergebrachte multimediale Ausstellung „Steinwelten“ mit einem „Fahrstuhl ins Erdinnere“ und die glitzernde Welt der Minerale. www.granitzentrum.bayern.

Die Asam-Kirche des Klosters Rohr in Niederbayern

Die Kirche des Klosters Rohr in Niederbayern gilt als herausragendes Beispiel des süddeutschen Barock und ist ein bedeutendes Werk des berühmten Künstlers Egid Quirin Asam. Das Herzstück der Kirche ist der Hochaltar, der sich wie eine Bühne über die gesamte Chorapsis erstreckt und Besucher sofort in ihren Bann zieht. Hier hat Asam die Szene der Mariä Himmelfahrt in einer dynamischen, plastischen Darstellung inszeniert. Die Figuren scheinen zu schweben – ein Effekt, der durch die geniale Lichtführung verstärkt wird. Neben dem Hochaltar gestaltete Asam auch weitere Teile der Innenausstattung, darunter Seitenaltäre, Kanzel und Deckenfresken. www.kloster-rohr.de

Der Berg ruft – die Kreuzbergkirche in Schwandorf

Die Wallfahrtskirche “Zu Unserer Lieben Frau vom Kreuzberg” erhebt sich auf dem Kreuzberg in Schwandorf. Sie ist ein bedeutendes religiöses Wahrzeichen der Region und ein herausragendes Beispiel moderner Sakralbaukunst der Nachkriegszeit. Am 17. April 1945 wurde das barocke Gotteshaus bei einem Bombenangriff fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte von 1949 bis 1952 nach Plänen des Regensburger Architekten Franz Seraph Günther. Besonders auffällig sind der imposante Hochaltar, die farbenprächtigen Mosaikarbeiten und die Malereien in blauen und roten Pastelltönen. Besucher können außerdem eine Schatzkammer sowie eine Unterkirche besichtigen und vom Kirchturm einen weiten Blick über Schwandorf genießen. www.oberpfaelzerwald.de

Auf dem Bild ©Zweckverband-TI-Passauer-Land_Fotografie-Beata-Kania:
Hauzenberg_Steinwelten_Innenbereich

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