ASCHAFFENBURG – Natürlich war´s letztlich ein Elfmeter, der erneut den FC 05 um einen Erfolg brachte. Diesmal freilich stellte sich die Sache etwas anders dar als beispielsweise zuletzt im Punktspiel gegen Wehen. Doch wie auch immer: Mit dem Pokal-Aus im Achtelfinale verschärfte sich die Krise der Schnüdel.
1:12 – so lautet nach sieben Partien das Torverhältnis der Aschaffenburger Viktoria, die auf einem Abstiegsplatz steht. 0:8 Treffer zuhause sind genau die gleiche Ausbeute wie die der Schweinfurter im Gesamten. Warum das hier steht? Weil die West-Unterfranken vor den knapp über 1000 Zuschauern unter Flutlicht durch Benjamin Baier und Eren Bozan zwei Mal in Führung gingen.
Zwar glichen mit Nico Grimbs (22. Minute) und Michael Dellinger (59.) aus, doch nach 90 Minuten ging es ins Elfmeterschießen. Und da hatte Maximilian Weisbäcker gegen sieben Aschaffenburger Schützen keine Chance. Mit Manuel Wintzheimer, Martin Thomann, Thomas Meißner, Eric Shuranov, Sebastian Müller und Kristian Böhnlein verwandelten zwar auch sechs Schnüdel. Doch dann blieb Devin Angleberger an Viktoria-Keeper Max Grün (auf dem Bild) hängen. Vielleicht hätte an seiner Stelle ja Nils Benedikt Piwernetz geschossen. Der aber sah kurz vor dem Abpfiff die Ampelkarte.
Mit dem 8:9 ist der Traum des FC 05 von der ersten Hauptrunde auf DFB-Ebene wohl ausgeträumt, nötig dazu wäre nun Platz vier in der 3. Liga – absolute Utopie! Die Runde der letzten Acht wird am Montag, den 22. September, ausgelost. Gespielt wird am 18. November als Regelspieltag. Außer Aschaffenburg stehen noch die Würzburger Kickers, der TSV Aubstadt, Jahn Regensburg, der FC Ingolstadt, der TSV 1860 München, die Spvgg Unterhaching und Wacker Burghausen im Viertelfinale. Die besten Mannschaften also aus Bayern, zu denen die Schweinfurter in ihrer aktuellen Verfasung anscheinend nicht gehören.
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:


