SCHWEINFURT UND POPPENHAUSEN – Polizeibeamte aus Bad Kissingen und Schweinfurt haben am Sonntag gleich zwei extrem alkoholisierte Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen. Die Männer waren mit deutlich über zweieinhalb Promille unterwegs gewesen.
Der eine musste sein Auto, der andere sein Fahrrad stehen lassen. Gegen beide wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss
Sonntagfrüh, gegen 01:00 Uhr, wurden Schweinfurter Beamte auf einen 42-jährigen Fahrradfahrer aufmerksam. Der Mann fuhr die Landwehrstraße in Schlangenlinien entlang. Die Beamten stoppten den Radler und erkannten sofort alkoholbedingte Auffälligkeiten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Daraufhin wurde das Fahrrad abgestellt und der Mann auf die Dienststelle gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und nach allen notwendigen Maßnahmen, durfte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Der Fahrradfahrer hat sich nun in einem Strafverfahren zu verantworten.
Autofahrer mit fast drei Promille
Sonntagnachmittag, gegen 16:45 Uhr, fuhr der Fahrer eines VW Passat die B 19 in Richtung Oerlenbach entlang. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Leitpfosten. Eine Zeugin beobachtete das Ganze und verständigte die Polizei. Die Bad Kissinger Beamten ermittelten den Fahrer, einen 38-jährigen Mann. Mit rund 2,8 Promille saß dieser am Steuer. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Unfallflucht ein. Die Fahrerlaubnisbehörde wird von der Polizei über die Trunkenheitsfahrt in Kenntnis gesetzt.
Fahren ohne Fahrerlaubnis – Polizei zieht zwei Männer aus dem Verkehr – Strafverfahren eingeleitet
MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Sonntagabend haben Beamte der Mellrichstädter Polizei mehrere Verkehrskontrollen durchgeführt. In zwei Fällen mussten die Beamten feststellen, dass die Fahrer der Fahrzeuge keinen Führerschein hatten. In beiden Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt unterbunden.
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Auf der A 71 in Fahrtrichtung Schweinfurt hat eine Polizeistreife einen Pkw angehalten und kontrolliert. An der Tank- und Rastanlage Mellrichstädter Höhe baten die Beamten um den Führerschein und die Fahrzeugpapiere des 31-jährigen Autofahrers. Der Mann wirkte extrem nervös und gab an, seinen Führerschein vergessen zu haben. Daraufhin recherchierten die Polizisten und stellten schnell fest, dass der Fahrer seinen Führerschein nicht vergessen hatte sondern ihm abgenommen worden war. Eine vorausgegangene Verkehrsstraftat war der Grund, weshalb ihm der Führerschein entzogen worden ist und er somit gar nicht am Steuer hätte sitzen dürfen. Die Beamten beendeten die Fahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
Fahren trotz Fahrverbot
Gegen 21:50 Uhr haben Beamte einen Mercedes auf der B 285 gestoppt. Der 62-jährige Fahrer konnte den Polizisten keinen Führerschein vorzeigen. Bei der darauffolgenden Überprüfung wurde schnell klar, dass der Mann aktuell gar kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug hätte führen dürfen. Denn aufgrund eines einmonatigen Fahrverbots hatte er seinen Führerschein abgeben müssen. Die Beamten untersagten daraufhin die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Neben der Staatsanwaltschaft wird sich auch die Fahrerlaubnisbehörde mit der Fahrt des 62-Jährigen beschäftigen.

