Gegensätzliches von Ettleben/Werneck 1 und 2: Bei beiden lautet die Zukunftstendenz Kreisliga

Gegensätzliches von Ettleben/Werneck 1 und 2: Bei beiden lautet die Zukunftstendenz Kreisliga

BERGRHEINFELD / HAMBACH – Derbytime war am Karsamstag bereits. Danach lautet die Tendenz: Es könnte nächste Saison – natürlich nicht realistisch – einen noch größeren Nachbarschaftskampf für Ettlebens und Wernecks Fußballer geben. Spielen die erste und die zweite Mannschaft nächste Saison beide in der Kreisliga?

Es riecht fast ein bisschen danach. Denn die Talfahrt der Bezirksliga-Ersten setzte sich fort. Das 0:4 in Bergrheinfeld, fast schon ein Klassenunterschied, war die dritte Niederlage aus den letzten acht Partien mit nur zwei Siegen. Keine ganz so schlimme Serie an sich. Aber Bergrheinfeld und die ebenfalls gewinnende SG Eltmann rückten nahe. Der Relegationsplatz ist nur noch vier Punkte entfernt. Und das Restprogramm mit Gochsheim, Sand, Strahlungen und Abtswind 2 klingt prügelhart. Montag steht ein Nachholspiel in der Bezirksliga auf dem Programm. Altbessingen kann sich vom Keller entfernen, Gegner ist Türkiyemspor Schweinfurt, das dringend siegen muss, wobei der direkte Abstieg nach dem 1:10 am Samstag in Wiebelsberg wohl kaum vermeidbar ist.

Anders die Situation beim TSV Ettleben/ Werneck 2. Die Kreisklassen-Reserve legte am Gründonnerstag bereits vor. Das 4:3 in Hambach mit zwei Toren von Linus Geyer hört sich aufregender an, als es war. Samstag verlor dann der TSV Grafenrheinfeld ein bisschen überraschend bei der SG Sömmersdorf in Obbach mit 1:2 durch zwei Gegentore von Julian Brändlein. Bedeutet: Der TSV 2 ist jetzt Tabellenführer!

Nach dem 5:3 der Arnsteiner gegen den FV Niederwerrn wuchs der Vorsprung auf Rang vier auf neun Punkte an. Ettleben/Werneck kann mit seiner zweiten Mannschaft also zumindest Aufstiegsspiele fast schon einplanen, will nun aber mehr. 51 Zähler zu 50 von Grafenrheinfeld und 49 von Arnstein bedeuten Hochspanung im Meisterschaftsrennen. Während die beiden Rivalen am vorletzten Spieltag noch aufeinander treffen, schaut das Restprogramm des Tabellenführers absolut lösbar aus. Die letzten vier Gegner gehören zu den fünf Teams ganz im Keller. Kommenden Freitag geht´s zuhause in Werneck weiter. Gegen den TSV Bergrheinfeld 2. Da sind die Hausherren ganz eindeutig Derbyfavorit und werden es wohl beser machen als die eigene Erste.

Unser Bild zeigt eine frühere Derbyszene einer Partie zwischen Ettleben/Werneck und Bergrheinfeld.

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