DAMPFACH / SCHWEINFURT – Neue Hoffnung auf einen Relegationsplatz in der Fußball-Landesliga schöpft die DJK Dampfach nach dem 4:2-Sieg über die Freien Turner Schweinfurt, für die es langsam eng wird nach sechs Partien ohne Sieg. Nächste Woche steht ein wegweisendes Heimspiel gegen Lichtenfels an.
Hier der Spielbericht von Horst Dombrowski:
Die DJK begann sehr vorsichtig und die Gäste hatten zunächst mehr Spielanteile. Das Spiel fand überwiegend zwischen den beiden Strafräumen statt. Schweinfurt gewann aber mehr Zweikämpfe und eroberte öfter den zweiten Ball. Echte Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht.
Nach 28 Minuten eroberte Tim Stühler den Ball im Strafraum der DJK. Bei seiner Hereingabe schlug ein Abwehrspieler am Ball vorbei und Lorenz Bäuerlein nahm dieses Geschenk dankbar an und schob ein zur 0:1 Führung. Danach wurde Dampfach stärker und auch aggressiver. Nach einer Ecke in der 35. Minute erzielte Lois Jilke aus dem Gefühl heraus den Ausgleich. Dampfach wollte jetzt mehr, tat sich aber gegen die kompromisslose Defensive sehr schwer. In der 44. Minute versuchte es Lars Tully mit einem Fernschuss, der aber über den Kasten flog. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.
Die DJK kam mit viel Elan aus der Kabine. In der 48. Minute setzte sich Lars Tully auf der linken Seite geschickt durch und legte auf für Andre Lörzer (auf dem Bild im weißen Trikot). Der ließ seinen Gegenspieler ins Leere laufen und traf zum 2:1 ins linke Eck. Dampfach war jetzt klar besser. In der 72. Minute erkämpfte Danny Schlereth den Ball im Mittelfeld und erzielte mit einem Traumtor aus 25 Metern das 3:1.
Die Freien Turner waren jetzt geschockt und Dampfach nutzte die Gunst der Stunde. Nach einer Ecke köpfte Max Witchen nach 75 Minuten das 4:1. Nur zwei Minuten später verkürzte Tyrell Walton auf 4:2. Danach wurden die Gäste nur noch mit Standards und hohen Bällen gefährlich. Aber eine echte Chance konnten sie nicht mehr kreieren. Insgesamt ein verdienter Heimsieg dank einer sehr guten 2. Hälfte.
Dampfachs Trainer Oliver Kröner: „Die erste Halbzeit war olay, mehr aber auch nicht. In der 2. Hälfte haben wir mit sehr viel Herz und Leidenschaft gespielt und dadurch hochverdient gewonnen. Diese Eigenschaften müssen wir auch in den nächsten Begegnungen auf den Platz bringen. Das war heute eine sehr erwachsene und geschlossene Mannschaftsleitung.“ Kommendes Wochenende gastieren die Dampfacher in Großbardorf.
Am heutigen Sonntag erwartet der TuS Frammersbach das Kellerkind aus Schammelsdorf und hofft auf einen gleichzeitigen Ausrutscher von Tabellenführer FC Coburg bei der DJK Schwebenried.

